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	<title>Kommentare zu: Lukrativer Beruf: Hilfssheriff</title>
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	<description>Die Freiheit der Meinung setzt voraus, daß man eine hat (Heinrich Heine)</description>
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		<title>Von: Johann Hero</title>
		<link>http://www.svb.bayern.net/2008/07/18/lukrativer-beruf-hilfssheriff/#comment-32</link>
		<dc:creator>Johann Hero</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 25 Jul 2008 09:01:26 +0000</pubDate>
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		<description>Bei aller Anrüchigkeit: Das der Staat prinzipiell bereit ist, Belohnungen für Denunzianten zu zahlen, steht seit der &quot;Liechtenstein-Kieber-DVD&quot; Affäre fest. Jetzt kann man anderen Denunzianten Belohnungen schlecht verwehren. Wo bliebe da die Gerechtigkeit? Immerhin gilt immer noch das Gleichbehandlungsprinzip. 

Vielleicht (hoffentlich!) wird die Regierung nun gezwungen, eine grundsätzliche Entscheidung zu treffen. Die Frage ist, ob, wie, von wem, unter welchen Bedingungen und für wie viel Geld der Staat Informationen prinzipiell kauft. Unter dem Druck der Öffentlichkeit wird die Politik dann möglicherweise eine komplette Absage an dieses Konzept erteilen.

Weniger kritisch sehe ich das Thema &quot;Kartellverrat&quot;. Angesichts der wie von Zauberhand überall gleich steigenden Preise für Energie, Kaffee etc. liegt der Verdacht schon sehr nahe, dass es jede Menge illegale Absprachen zwischen den großen &quot;Playern&quot; gibt. Die Mitwisser schaden sich selbst, wenn sie reden (der Job ist dann wohl weg). Hier könnten Belohnungen wirklich Sinn machen - das Kartellamt könnte diese Hinweise sicher gut gebrauchen. Ob man aber dazu einen &quot;Makler&quot; braucht... bei einer gesetzlichen Regelung der Belohnung könnten sich Informanten auch direkt an die Behörden wenden.

Ich glaube eigentlich nicht an den wirtschaftlichen Erfolg der Firma &quot;Steuerverrat&quot; - aber möglicherweise dient das provokante Auftreten letztlich der raschen politischen Richtungsfindung. Und das ist meiner Meinung nach wirklich notwendig.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Bei aller Anrüchigkeit: Das der Staat prinzipiell bereit ist, Belohnungen für Denunzianten zu zahlen, steht seit der &#8220;Liechtenstein-Kieber-DVD&#8221; Affäre fest. Jetzt kann man anderen Denunzianten Belohnungen schlecht verwehren. Wo bliebe da die Gerechtigkeit? Immerhin gilt immer noch das Gleichbehandlungsprinzip. </p>
<p>Vielleicht (hoffentlich!) wird die Regierung nun gezwungen, eine grundsätzliche Entscheidung zu treffen. Die Frage ist, ob, wie, von wem, unter welchen Bedingungen und für wie viel Geld der Staat Informationen prinzipiell kauft. Unter dem Druck der Öffentlichkeit wird die Politik dann möglicherweise eine komplette Absage an dieses Konzept erteilen.</p>
<p>Weniger kritisch sehe ich das Thema &#8220;Kartellverrat&#8221;. Angesichts der wie von Zauberhand überall gleich steigenden Preise für Energie, Kaffee etc. liegt der Verdacht schon sehr nahe, dass es jede Menge illegale Absprachen zwischen den großen &#8220;Playern&#8221; gibt. Die Mitwisser schaden sich selbst, wenn sie reden (der Job ist dann wohl weg). Hier könnten Belohnungen wirklich Sinn machen &#8211; das Kartellamt könnte diese Hinweise sicher gut gebrauchen. Ob man aber dazu einen &#8220;Makler&#8221; braucht&#8230; bei einer gesetzlichen Regelung der Belohnung könnten sich Informanten auch direkt an die Behörden wenden.</p>
<p>Ich glaube eigentlich nicht an den wirtschaftlichen Erfolg der Firma &#8220;Steuerverrat&#8221; &#8211; aber möglicherweise dient das provokante Auftreten letztlich der raschen politischen Richtungsfindung. Und das ist meiner Meinung nach wirklich notwendig.</p>
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