Erstellt von svb am 4. September 2008
Die FDP-Kandidatin für den Landkreis Starnberg gehört zu den ehrlichen Kandidaten. Sie sagt, wie man sieht, ganz klar, was sie will.
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Erstellt von svb am 3. August 2008
Herr Bsirske ist Aufsichtsrat bei der Deutschen Lufthansa. Als solcher genießt er Werksvergünstigungen. Das ist zwar “eigentlich” nicht korrekt, “uneigentlich” aber Usus - in vielen Firmen. Bei der Lufthansa lohnt sich das richtig: First Class in die Südsee, ohne zu bezahlen, macht sicher Spaß, sei es ihm vergönnt. So etwas zieht die Journalisten der Bild an wie Schlagrahm die Schmetterlinge. Weiterlesen »
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Erstellt von svb am 29. Juli 2008
Die sogenannte Sauregurkenzeit wird journalistisch unterschätzt. Es passieren gerade während der Parlamentsferien Dinge, die man sonst vielleicht übersehen hätte. Nehmen wir nur die lustige Geschichte, in der nicht nur die legendäre Madame Tussaud, sondern auch der nicht minder legendäre Franz Joseph Strauß eine tragende Rolle spielen.
Unter dem Motto “Helden und Bösewichter” wurde in der Berliner Dependance von Madame Tussaud’s unter anderem eine Statue des mächtigsten Bayern seiner Zeit ausgestellt. Die Rede ist nicht von Ludwig dem Bayern, dem es als deutschem Kaiser nicht egal sein konnte, wer unter ihm Papst war. Auch nicht von Franz Beckenbauer, der auf die Laune des ganzen Landes Einfluß hat. Auf der Liste der mächtigen Bayern steht auch nicht Herr Beckstein, der erfüllt ja bereits zwei Kriterien davon nicht. Nein, wir wissen bereits, um wen es geht: Es war ihm egal, wer unter ihm Bundeskanzler war, das klingt fast so gut wie bei Ludwig IV. Benannt wurde er nach einem Flughafen: FJS. Und nun die Apotheose, die Aufnahme ins Pantheon, die zweitultimativste Ehre, die einem widerfahren kann. “Zweitultimativst” darf man übrigens sehr wohl sagen, denn es findet sich auf dem Server des Goethe-Instituts(!) eine Steigerungsform von ultimativ…
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Erstellt von svb am 1. Juni 2008
Da ist er ja noch, der alte Schnipsel zum Thema Diätenerhöhung, der dann bei “Teure Taglöhner” gar nicht verwendet wurde. Es wäre schade drum:
Newsticker der Süddeutschen Zeitung, 20.05.2008 um 23:08 Uhr:
Kritiker setzen sich durch: Diätenerhöhung gekippt
(…) «Wir halten grundsätzlich die Orientierung der Abgeordnetenentschädigung an der Besoldung einfacher Bundesrichter oder kommunaler Wahlbeamter für richtig», betonte CDU/CSU-Fraktionschef Kauder nach einem Vier-Augen-Gespräch mit Struck. Dieser erklärte, angesichts der öffentlichen Diskussion sei derzeit «die Umsetzung nicht möglich».
Ach Du Schreck. Herrn Struck rutscht es heraus: Politikern nehmen sich per Beschluß nicht das, was ihnen in ihren eigenen Augen zusteht. Nein, sie nehmen das, was angesichts öffentlicher Diskussionen möglich ist. Das unterscheidet Politiker von den sogenannten High Potentials: Die überlegen, was sie wert sind, und gehen dahin, wo ihnen das geboten wird, was sie sich wünschen. Aber das sind ja auch begehrte Mitarbeiter, da gelten andere Regeln als bei Politikern.
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Erstellt von svb am 30. Mai 2008
Eine Pressemitteilung der Grünen in Thüringen. Was die da schreiben, soll kein Witz sein. Aber ihr Ernst kann es doch auch nicht sein: Eine Brauerei, Braugold, hat eine Biersorte nach dem Jahr 1888 benannt: 18achtundachzig. Geschichtlich nicht ganz uninteressierte Menschen denken da sofort an das damals so getaufte Drei-Kaiser-Jahr, als in einem Jahr zwei deutsche Kaiser starben und Wilhelm II den Thron bestieg, zunächst sehr wohlwollend betrachtet. Kurze Zeit jedenfalls, denn dann fingen die Leute bekanntlich an zu singen: Wir wollen unsern alten Kaiser Wilhelm wieder ham, … aber den mit dem Bart, aber den mit dem Bart.” Melodie: Preussens Gloria, Text: Das Volk.
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