SvB-Blog

Die Freiheit der Meinung setzt voraus, daß man eine hat (Heinrich Heine)

Homoehe

Erstellt von svb am 1. Juli 2017

Ist zu diesem Thema noch nicht genug geschrieben und gestritten worden? Muß da jetzt noch ein Artikel kommen, gefühlt der Dreimillionste?

Nun – rhetorische Frage. Offensichtlich fehlt mir noch ein Artikel, der einen Aspekt beleuchtet, der bis jetzt zu kurz gekommen ist. Daß sich immer noch Menschen darüber streiten, ob es Homoehe geben darf, daß es hier gar zum Austausch von Feindseligkeiten kommt, daß viele Christen ehrlich verzweifelt sind: Das muß nicht sein.

Inwieweit muß denn überhaupt ein Christ die Homoehe ablehnen? Und wollen wir ihm doch bitte zubilligen, dass er das tut, weil es seine tiefste innere Überzeugung ist, daß Gott diese Ablehnung von ihm verlangt, und daß es niemandem zusteht, hier gleich aggressiv zu werden.

Nun, Christen …: Alle evangelisch-lutherschen Christen sind schon wieder raus aus der Nummer. Weiterlesen »

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Populismus

Erstellt von svb am 12. September 2013

Car toll map of the worldWas genau muss passieren, daß einer wie ich einen wie Herrn Seehofer in Schutz nimmt? Gute Frage. Daher gleich vorweg: In diesen jämmerlichen Wahlkampf mische ich nicht ein. Das heißt jedoch nicht, daß ich weghöre, wenn doch mal Themen besprochen werden.

Nun hat also Herr Seehofer das Thema Maut wieder einmal aufgewärmt. In nahezu allen Ländern in Europa bezahlen wir Straßen­benutzungs­gebühren. Unsere Straßen werden aus Bundes­steuern finanziert und stehen allen kostenlos zur Verfügung. Gute Idee, und wer die Maut abschaffen will, sollte dies europaweit in Angriff nehmen. Weiterlesen »

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Der Innenminister als Postbote

Erstellt von svb am 22. April 2013

SchneckenpostVor ein paar Tagen war zu lesen, dass sich die Post aus DE-Mail zurückzieht. Unsicher sei es und nicht konform. Daran ist einiges erstaunlich. Zum einen verblüfft, daß die Post überhaupt dabei war. So wie es aussieht, war sie dazu gezwungen worden. Ein gewisser Großaktionär beider Unternehmen hat da wohl politischen Druck ausgeübt, dass „man“ sich auf eine Lösung einigt. Zum andern verblüfft, dass die Unsicherheit auf einmal ein Thema ist. DE-Mail ist ein Krampf, der ohne politische Unterstützung längst von der Bildfläche verschwunden wäre. Die Kritik an diesem System ist lang und vernichtend:  Weiterlesen »

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Meldung

Erstellt von svb am 10. Juli 2012

Alles redet über das neue Meldegesetz, besser das „Gesetz zur Fortentwicklung des Meldewesens“, kurz: MeldFortG. Dann geht es ja nicht, daß hier zu dem Thema nicht zu lesen ist. Aber bevor wir zum Punkt kommen, müssen wir ein wenig ausholen. In der heutigen Süddeutschen war im gedruckten Teil die Rede von der Schwarmintelligenz. Fische befolgen einfache Regeln und alle profitieren davon, zumindest meistens.

  1. Kohäsion: Immer in die (subjektive) Mitte schwimmen
  2. Separation: Abstand zu den Nachbarn halten
  3. Alignment: Immer in die Richtung schwimmen, in die die anderen schwimmen

Klar, das klappt nicht immer, manchmal widersprechen sich die Regeln, aber irgendwie pendelt sich das immer ein. Jeder wird das bestätigen, der je einen Fischschwarm gesehen hat, diese ästhetischen Gebilde aus silbernen Leibern, die scheinbar zufällig durcheinanderschießen und dennoch ein kompaktes Bild der Schönheit abgeben. Im Verhalten des Schwarms eine eigenständige Intelligenz zu sehen ist nicht sofort abwegig. Nun hat aber ein sadistischer Forscher einer Elritze das Gehirn entfernt. Nicht ganz, aber doch so, daß diese Elritze ihr Schwarmverhalten verlor. Sie verließ einfach den Schwarm und schwamm ihrer Wege. Und was tat der Schwarm? Schwamm ihr nach, notfalls auch mitten rein ins Maul eines Raubfisches! Daraus lernen wir, daß die Schwarmintelligenz sehr verletzlich ist. Ein einziger Hirnamputierter reicht und wir kommen zur Schwarmverblödung.

Was hat das nun mit dem Thema zu tun? Weiterlesen »

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Emma Schlecker

Erstellt von svb am 2. April 2012

Wofür stand der Name Schlecker? Für kleine, etwas freudlose Filialen, immer leicht schmuddelig, mit oft unfreundliche Verkäuferinnen, deren Beratungskompetenz sich wohl direkt aus der Entlohnung ableitete. Für Frauen, die sich für eine sagenhaft schlechte Entlohnung fürchterlich ausbeuten ließen.

Das war die eine Seite der Medaille, sicher. In der Stadt werden wir Schlecker nicht vermissen, solange es „dm“, „Roßmann“ und andere gibt. Andererseits bekommen wir nun aber mit, daß in vielen Dörfern „der Schlecker“ der letzte Laden überhaupt war. Mit der Schließung gingen, so hört man, vor allem soziale Treffpunkte den Bach runter. Man traf sich mangels Café beim Schlecker zum Ratschen an der Kasse. Oder auf ein Pläuschchen, je nachdem, in welcher Gegend Deutschlands wir uns aufhalten.

Jetzt wird die Politik gefordert: Weiterlesen »

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