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	<title>SvB-Blog &#187; Spass</title>
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	<description>Die Freiheit der Meinung setzt voraus, daß man eine hat (Heinrich Heine)</description>
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		<title>Gallina caeca</title>
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		<pubDate>Fri, 19 Mar 2010 21:02:21 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Immer wieder kann man es hören: Ein blindes Huhn findet auch einmal ein Korn. Was für eine Gedankenlosigkeit, was für eine rohe Sprache. Auch wenn sich der eine oder andere darauf berufen will, daß es sich um ein altes Sprichwort handele, so ist das doch eine lahme Entschuldigung.
Es beginnt natürlich mit der Bezeichnung &#8220;blind&#8221;. Sagt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.svb.bayern.net/wp-content/uploads/2010/03/Braekel.png"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-2211" title="Braekel" src="http://www.svb.bayern.net/wp-content/uploads/2010/03/Braekel-150x150.png" alt="" width="150" height="150" /></a>Immer wieder kann man es hören: <em><strong>Ein blindes Huhn findet auch einmal ein Korn.</strong></em> Was für eine Gedankenlosigkeit, was für eine rohe Sprache. Auch wenn sich der eine oder andere darauf berufen will, daß es sich um ein altes Sprichwort handele, so ist das doch eine lahme Entschuldigung.</p>
<p>Es beginnt natürlich mit der Bezeichnung &#8220;blind&#8221;. Sagt man nicht mehr. Zumindest bei den <a href="http://olympia.ard.de/paralympics/team/athlete2314.html" target="_blank">Sport­nach­richten</a>. <span id="more-2205"></span>Da gewinnt eine blinde Münchenerin in Vancouver bei den Paralympics ihre x-te Gold­medaille. Auf Skiern: Biathlon und Langlauf sind die Spezialität der Sportlerin. Die, wie erwähnt, blind ist, was meinen Respekt noch steigert. Doch &#8220;blind&#8221; sagt man nicht. Das heißt jetzt &#8220;seh­behindert&#8221;, zumindest in Offiziell­sprech. Und schon läßt der Respekt nach, &#8220;seh­behindert&#8221; bin ich auch, immer­hin bin ich kurz­sichtig und darf ohne Brille nicht auto­fahren. Und ja, Verena Bentele ist <em>blind,</em> das ist es ja gerade, und sie läßt sich davon nicht behindern. Und ich kommentiere jetzt mal nicht, wie ich es finde, daß jemand, der nicht sehen kann, un­be­dingt mit einem Gewehr hantieren muss. Wobei ich das auch bei den Sehenden über­flüssig finde, Lang­lauf alleine reicht doch.</p>
<p><em><strong>Ein sehbehindertes Huhn findet auch einmal ein Korn.</strong></em></p>
<p>Immer noch ziemlich diskriminierend. Inzwischen sind es nicht mehr nur latz­hosen­tragende Gleich­be­rech­ti­gungs­vor­kämpfer. Jeder Arbeit­geber weiß: Man scheue geschlechts­spezi­fische Aus­drücke wie die Pest, dem <a href="http://www.gesetze-im-internet.de/agg/" target="_blank">AGG</a> sei Dank. Wofür gibt es das fürchterliche Binnen-I oder den alles­lösenden Schräg­strich? Aber &#8220;Hu/ahn&#8221; &#8211; das ist schon sehr gewagt. Nur, was spräche denn gegen:</p>
<p><strong><em>Ein sehbehindertes Huhn (m/w) findet auch einmal ein Korn.</em></strong></p>
<p>Merken Sie was? Soziale Kälte. Da ist das arme Huhn seh­behindert, aber die Gesell­schaft zwingt das Huhn, seine Grund­bedürfnisse trotz der erhöhten Schwierig­keiten selbst zu befriedigen. Für alles ist Geld da, aber seit die FDP am Ruder ist, führt eine Be­hin­derung in die Armuts­falle. Setzen wir sprach­lich ein Zeichen.</p>
<p><strong><em>Jedes sehbehinderte Huhn (m/w) hat in der Solidargesellschaft das Recht auf ausreichend Korn</em></strong></p>
<p>So ist gleichzeitig auch neutralisiert, daß vorhin die Rede davon war, daß das blinde Huhn <strong><em>einmal</em></strong> ein Korn findet. Das ist ja schon der nächste Reibungs­punkt. Woher wissen wir denn, wie oft dieses Huhn Körner findet? Das wissen wir doch nur, weil wir Daten erheben, die uns im Grunde nichts angehen. Das zeigt doch, wie dieser Staat, wie diese Gesell­schaft inzwischen mit den Schwächsten umgeht.</p>
<p>Ganz zu schweigen von der ge­danken­losen Gleich­macherei bei der Ernährung: Hühner mögen vielleicht gar keine Körner? <a href="http://www.huehner-info.de/huefo/thread.php?threadid=3661" target="_blank">Hühner mögen</a> Würmer und Käfer, Obst und Nudeln.</p>
<p><strong><em>Jedes sehbehinderte Huhn (m/w) hat in der Solidargesellschaft das Recht auf ausgewogene, schmackhafte Ernährung in ausreichender Menge.</em></strong></p>
<p class="finish">Na also. Geht doch.</p>
<p><em>Bildquelle: Wikipedia, Photograph: Stijn Ghesquiere, 2004</em></p>
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		<title>Die Kunst des Fugu</title>
		<link>http://www.svb.bayern.net/2010/02/04/die-kunst-des-fugu/</link>
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		<pubDate>Thu, 04 Feb 2010 21:49:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>svb</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Helden der Logik: Befindet man sich im Weißen Rößl am Wolfgangssee und spaziert man den Kreuzweg hinauf auf das Bergerl hinter dem Ort zu der Kapelle und kehrt dann Richtung Zahnradbahn in den Ort zurück, so kommt man an einer malerischen Manifestation eines Pleonasmus vorbei:

Ignorieren wir mal die Bemerkung &#8220;auf eigene Gefahr&#8221;,  das obere Schild [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Helden der Logik: Befindet man sich im Weißen Rößl am Wolfgangssee und spaziert man den Kreuzweg hinauf auf das Bergerl hinter dem Ort zu der Kapelle und kehrt dann Richtung Zahnradbahn in den Ort zurück, so kommt man an einer malerischen Manifestation eines Pleonasmus vorbei:</p>
<p style="text-align: center;"><img class="size-large wp-image-2040 aligncenter" title="IMG_0994" src="http://www.svb.bayern.net/wp-content/uploads/2010/02/IMG_0994-1024x682.jpg" alt="" width="655" height="437" /></p>
<p>Ignorieren wir mal die Bemerkung &#8220;auf eigene Gefahr&#8221;,  das obere Schild reicht schon. Eine der häufigsten Pleonasmen ist die Feststellung, daß ein Berechtigter etwas darf, was ein Unberechtigter nicht darf. Bei einem <em>Unbefugten</em> verhält es sich anders, das darf man nicht verwechseln. <span id="more-2039"></span>Befugnis berechtigt noch nicht und ein Mangel an Befugnis schließt keine Berechtigung aus.</p>
<p>Nun, wenn jemand nicht be<em>fug</em>t ist, wird man ihm mit <em>Fug und Recht</em> die Berechtigung mit einem Schild verwehren. Auch das Schild oben <em>fügt </em>sich ein in die Landschaft, und der Unberechtigte wird sich, wenn es die <em>Fügung</em> will, ebenfalls fügen, nur nicht in die Landschaft sondern dem Schild. Wer, <em>Unfug</em> im Sinn, dazu die <em>Kunst der Fuge</em> pfeift, flüchtet sich aus der Wortverwandtschaft: Die Fuge in der Musik kommt aus dem lateinischen, <em>fuga</em> ist die Flucht. Die erste Stimme (<em>dux</em>) &#8220;flüchtet&#8221; mit dem Thema und wird, ähnlich wie in einem Kanon, von ihren ähnlichen Begleitern verfolgt (<em>comes</em>).</p>
<p>Alles andere kommt aus dem Mittelhochdeutschen. &#8220;vüegen&#8221; hieß &#8220;passend zusammensetzen&#8221;, &#8220;sich anpassen&#8221;. Daher die Schreinerfuge, das Zusammenfügen zweier Bretter. Schon damals bildete sich darauf das Hauptwort &#8220;vuoc&#8221;, und das stand für  Kunstfertigkeit, Schicklichkeit und Angemessenheit, und da ist es nicht mehr weit zum Recht. So gesehen ist &#8220;Fug und Recht&#8221; doppelt gemoppelt. Interessant, dass Schicklichkeit und Schicksal aufeinandertreffen in der <em>Fügung</em>.</p>
<p>Nicht mit alledem zu tun hat der japanische Kugelfisch, der<a href="http://www.svb.bayern.net/wp-content/uploads/2010/02/fugu_fish.jpg"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-2055" title="fugu_fish" src="http://www.svb.bayern.net/wp-content/uploads/2010/02/fugu_fish-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a></p>
<p class="finish">Fugu&#8230;</p>
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		<title>Das geht noch billiger</title>
		<link>http://www.svb.bayern.net/2009/09/15/das-geht-noch-billiger/</link>
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		<pubDate>Tue, 15 Sep 2009 14:11:21 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Ich weiß &#8211; Häme ist nicht sonderlich fein. Aber wenn jemand einen Auftrag für einen Kunden übernimmt, dessen Namen im Web ein bisserl zu promoten, dann sollte man doch meinen, daß er sich bemüht, den Namen seines Kunden richtig zu schreiben. Es handelt sich übrigens nicht um einen für europäische Durchschnittsohren völlig unverständlichen Namen aus [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich weiß &#8211; Häme ist nicht sonderlich fein. Aber wenn jemand einen Auftrag für einen Kunden übernimmt, dessen Namen im Web ein bisserl zu promoten, dann sollte man doch meinen, daß er sich bemüht, den Namen seines Kunden richtig zu schreiben. Es handelt sich übrigens nicht um einen für europäische Durchschnittsohren völlig unverständlichen Namen aus Asien oder vergleichbaren Regionen. Es handelt sich um einen alten Bekannten &#8211; Sir Irisch Moos. Daß es das noch gibt! Ich habe das Zeug verwendet! Das war vielleicht eine Generationenfrage, vor uns war noch die Generation Tabac, dann kam Pitralon und dann Sir Irisch Moos. Obwohl das Zeug billig war, hat es gut gerochen und war, das war mir wichtiger, in einer praktischen Flasche zu haben, mit Zerstäuber.</p>
<p>Egal, tempi passati. Nun stolpere ich darüber im Internet, bei Google war es: <a href="http://www.sir-irisch-moos.de/produkte.php" target="_blank">http://www.sir-irisch-moos.de/produkte.php</a>. Aber was muß ich lesen? Ein Tippfehler an einer blöden Stelle. Das Marketingbudget scheint schmal geworden zu sein&#8230;..</p>
<p>Aber aber, wie undezent von mir, daraus so ein Drama zu machen. Kann ja alles mal passieren. Als kleine Entschuldigung für diese öffentliche Gemeinheit kaufe ich in Zukunft natürlich wieder dieses schöne grüne Duftwasser &#8211; wenn es die oben erwähnten Flaschen noch gibt(!)</p>
<p><img class="alignnone size-large wp-image-1744" title="Bild 3" src="http://www.svb.bayern.net/wp-content/uploads/2009/09/Bild-3-1024x580.png" alt="Bild 3" width="819" height="464" /></p>
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		<title>Schnipsel: Schlau wie Google</title>
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		<pubDate>Mon, 20 Apr 2009 15:11:41 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Kaum der Rede wert: Die Junge Union NRW hatte eine fabelhafte Idee. Alle Nutzer von Youtube und Myvideo sollen vor der Nutzung den vollen Namen inklusive Adresse angeben. Und natürlich den Ausweis vorlegen. Klar, daß da jemand nicht lang nachgedacht hat, aber irgendwie klingt das auch so, als ob es geeignet wäre, sich beim Herrn [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kaum der Rede wert: Die Junge Union NRW hatte eine fabelhafte Idee. Alle Nutzer von Youtube und Myvideo sollen vor der Nutzung den vollen Namen inklusive Adresse angeben. Und natürlich den Ausweis vorlegen. Klar, daß da jemand nicht lang nachgedacht hat, aber irgendwie klingt das auch so, als ob es geeignet wäre, sich beim Herrn Bundesinnenminister zu empfehlen.</p>
<p>Lustig die Firma Google. <span id="more-1010"></span>Die betreibt den Service &#8220;Google-Ads&#8221;. Google-Anzeigen sind sehr schlau, sie achten auf den Kontext. Wer Bürger erfassen will, wird sicher auch Verwendung für diese Produktempfehlung haben. (Screenshot der <a href="http://www.golem.de/0904/66556.html" target="_blank">Originalmeldung von Golem</a>)</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-1011" title="golem" src="http://www.svb.bayern.net/wp-content/uploads/2009/04/golem.png" alt="golem" width="516" height="610" /></p>
<p><em>Meine ursprüngliche Fundstelle: </em><a href="http://www.internet-law.de/2009/04/junge-union-will-youtube-registrierung.html" target="_blank"><em>Internet-Law</em></a></p>
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		<title>Isch abe gar keine Ome-Page</title>
		<link>http://www.svb.bayern.net/2009/02/03/isch-abe-gar-keine-ome-page/</link>
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		<pubDate>Tue, 03 Feb 2009 21:39:12 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Es gibt immer noch Leute, die haben keine Homepage. Perikles zum Beispiel&#8230; Wieso das? Na, ganz einfach, perikles.hat-gar-keine-homepage.de. Kann man anklicken, dann hat man es schwarz auf weiß. Und da Perikles keine Homepage hat, hat er auch kein Impressum. Steht ja da. Und ist lesenswert. Das beste &#8220;Kein Impressum&#8221;, das ich je gelesen habe.
Aber irgendwie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright size-medium wp-image-308" style="float: right;" title="nohomepage" src="http://www.svb.bayern.net/wp-content/uploads/2009/02/nohomepage-300x138.png" alt="" width="300" height="138" />Es gibt immer noch Leute, die haben keine Homepage. Perikles zum Beispiel&#8230; Wieso das? Na, ganz einfach, <a href="http://perikles.hat-gar-keine-homepage.de" target="_blank">perikles.hat-gar-keine-homepage.de</a>. Kann man anklicken, dann hat man es schwarz auf weiß. Und da Perikles keine Homepage hat, hat er auch kein Impressum. Steht ja da. Und ist lesenswert. Das beste &#8220;Kein Impressum&#8221;, das ich je gelesen habe.</p>
<p><span id="more-305"></span>Aber irgendwie hat niemand eine Homepage. Auch nicht Ron Sommer. Und Michael Jackson, der hat auch keine Homepage. Und Bill Gates. Und Angela Merkel? Und Hillary Clinton?? Und &#8211; gasp &#8211; Barrack Obama??? Egal wen man eingibt, keiner hat eine Homepage. Zumindest laut diesem Internetdienst. Bei Perikles war ich sicher, der ist ja schon tot gewesen, bevor <a href="http://www.czyslansky.net/?p=372" target="_blank">Czyslansky das Internet erfunden hatte</a>.</p>
<p>Und drunter steht &#8220;Perikles hat gar keine Homepage &#8211; Verstanden?&#8221;. Wer nun aus Versehen auf &#8220;Jo, is klar&#8221; tippt, kriegt ein kräftiges &#8220;Was willst Du dann noch hier?&#8221; entgegengerufen. Besser ist, man behauptet, es nicht verstanden zu haben. Grinser garantiert.</p>
<p>Der Programmierer gibt zu, alle Eingaben zu loggen. Sicher kein Datenschutzproblem. Aber der will halt auch</p>
<p class="finish">was zum Lachen haben!</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Spassbremsen</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Jan 2009 22:24:18 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Wo arbeiten die humorvollsten Menschen? Beim Fernsehen? Kaum &#8211; der Beweis wird täglich angetreten. In der Politik? Schon besser. Aber die wirklich lustigen Menschen arbeiten für die Steuerbehörden. Natürlich nicht in Deutschland. Aber in den USA. Dort gibt es eine Behörde mit dem harmlosen Namen &#8220;Internal Revenue Service&#8221;. Interner Umsatz-Dienstleister? Das ist ja schon der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright size-medium wp-image-302" style="float: right;" title="wow" src="http://www.svb.bayern.net/wp-content/uploads/2009/01/wow.jpg" alt="" width="300" height="225" />Wo arbeiten die humorvollsten Menschen? Beim Fernsehen? Kaum &#8211; der Beweis wird täglich angetreten. In der Politik? Schon besser. Aber die wirklich lustigen Menschen arbeiten für die Steuerbehörden. Natürlich nicht in Deutschland. Aber in den USA. Dort gibt es eine Behörde mit dem harmlosen Namen &#8220;Internal Revenue Service&#8221;. Interner Umsatz-Dienstleister? Das ist ja schon der erste Witz &#8211; es handelt sich um die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Internal_Revenue_Service" target="_blank">IRS</a>, die oberste amerikanische Steuerbehörde.</p>
<p><span id="more-301"></span>Die IRS sitzt in Washington. Und sie hat Humor. Merkt man daran, dass es dort jemandem gelungen zu sein scheint, eine satirische Meldung zu plazieren. Oder war es kein Scherz? Es muss so gewesen sein: Irgendjemand hat mal beiläufig erzählt, dass in den Onlinewelten von World of Warcraft und Second Life mehr umgesetzt wird als das Bruttosozialprodukt Russlands beträgt. Der <a href="http://www.neowin.net/news/main/09/01/14/irs-to-tax-second-lifeworld-of-warcraft-earnings-3" target="_blank">Newsdienst Neowin</a> schreibt:</p>
<blockquote><p>The Internal Revenue Service, the American tax authority, is looking into the possibility of taxing transactions that take place in virtual worlds, such as <a class="iAs" href="x-msg://199/" target="_blank">World of Warcraft</a> and Second Life, based on the claim that revenue generated within these environments is nearly equivalent to the GNP of Russia and significantly greater than the GNPs of many more countries.</p></blockquote>
<p>In <a href="http://www.holy-war.net/" target="_blank">Holywar</a> habe ich heute mein Pferd verkauft, 55.000 Goldstücke habe ich bekommen. Beim Plündern von Ortschaften und Burgen der Umgebung waren nochmal rund 6.000 drin, 19.000 hatte ich noch auf der hohen Kante. Für 80.000 bekam ich ein erheblich besseres Pferd. Ein virtuelles Pferd natürlich, aber als Ritter gehe ich ungern zu Fuß. Habe ich schon erwähnt, dass ich in der Stunde 7.500 Goldstücke verdiene? Jedenfalls, wenn ich arbeite. Im Spiel natürlich, im sogenannten <em>real life</em> verdiene ich leider weniger.</p>
<p>Vom <a href="http://www.pennergame.de/" target="_blank">Pennergame</a> habe ich <a href="http://www.svb.bayern.net/2008/11/09/penner/" target="_blank">bereits erzählt</a>. Dort mache ich eine Fortbildung, die kostet mich 1.500 Euro, aber das war kein Problem. Seit ich eine Gitarre habe, verdiene ich massig Geld in der virtuellen Fußgängerzone am ebenso virtuellen Bahnhof von Hamburg.</p>
<p>Na gut, wo nennenswert Geld ist, prüft immer irgendeine Steuerbehörde, wie man sich dieses Geldes bemächtigen kann. Das wäre keine Meldung wert. Und wenn es nur darum geht, dass man Geld, was man virtuell verdient hat, dann aber in <a href="http://www.svb.bayern.net/2008/04/19/gold-sammeln/" target="_blank">echtes Geld umwandelt</a>, seinem Einkommen zuschlagen muß, zuckt keine Wimper. Die Chip hat die Meldung auch gelesen. Und ebenso interpretiert wie ich, denn gegen Ende des <a href="http://www.chip.de/news/Steuer-US-Behoerde-plant-World-of-Warcraft-Abgabe_34459123.html" target="_blank">Artikels</a> steht:</p>
<blockquote><p>Dieses reale Einkommen wäre nach Ansicht der IRS auf jeden Fall steuerpflichtig. Ob sich diese Pflicht aber ausweitet und so auch bereits beim Tausch und Verkauf von virtuellen Gütern ausschließlich innerhalb der virtuellen Welt ergibt, wird von der Steuerbehörde untersucht. Genaue Pläne für eine steuerliche Erfassung virtueller Güter liegen zurzeit allerdings noch nicht vor.</p></blockquote>
<p><em>Derzeit</em> noch nicht? Mein Gott. Wenn man den Burschen erzählt, dass hier das Bruttosozialprodukt Russlands erwirtschaftet wird, dann darf man nicht vergessen zu erwähnen, dass man</p>
<p class="finish">von Spielgeld redet.</p>
<p><em>Bildquelle: wow-europe.com</em></p>
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		<title>ROTFLSTCBTC: Jasper</title>
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		<pubDate>Fri, 09 Jan 2009 11:05:05 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Wer chattet, kennt merkwürdige Buchstabenkombinationen. Eine abschließende Liste gibt es nicht, ständig kommt etwas hinzu. Früher waren die Abkürzungen nur englisch (BRB: Be right back, AYT? Are You There? etc.)
Manche Buchstabenkombinationen wurden immer wieder erweitert. IMO (In My Opinion) wurde zu IMHO (h wie humble) gefolgt von IMNSHO (not so humble, dann eben). ROTFL (Rolling [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer chattet, kennt merkwürdige Buchstabenkombinationen. Eine abschließende Liste gibt es nicht, ständig kommt etwas hinzu. Früher waren die Abkürzungen nur englisch (BRB: <em>Be right back</em>, AYT? <em>Are You There</em>? etc.)</p>
<p>Manche Buchstabenkombinationen wurden immer wieder erweitert. IMO (<em>In My Opinion</em>) wurde zu IMHO (h wie <em>humble</em>) gefolgt von IMNSHO (<em>not so humble</em>, dann eben). ROTFL (Rolling On The Floor, Laughing) wurde ergänzt mit BTC (Biting The Carpet) und STC (Scaring The Cat). Letzteres ist fein beobachtet. Katzen mögen es nicht, wenn Menschen lachen. Katzen lachen, indem sie die Augen zusammenkneifen. Probieren Sie es aus, blinzeln Sie eine Katze an, sie blinzelt zurück. Lachen hingegen ist das Zeigen der Zähne. Katzen finden das aggressiv. IMHO.</p>
<p><span id="more-298"></span>Es gibt Dinge, die funktionieren auf Deutsch und auf Englisch. GN8 (G&#8217;Nacht oder G&#8217;N(e)ight). Und inzwischen gibt es rein deutsche Ausdrücke. BLBR (Bussi links, Bussi rechts). Die SMSer-Szene tut ein übriges daran, dass immer neue Ausdrücke erfunden werden, die Tipparbeit verhindern und doch allgemein(?) verständlich sind.</p>
<p>Natürlich ist das Schreiben in Akronymen ein Soziolekt. Bestimmte Leute erkennen sich daran, dass sie gemeinsame Ausdrücke verwenden, deren Bedeutung sich anderen nicht von selbst erschließt. AFAIK gab es das schon immer (<em>As Far As I Know</em>). Zum Beispiel Rotwelsch. Oder alle Jugendsprachen. Oder Zunftsprachen. Oder Wissenschaft. Oder eben Chat-Sprache. Ja, <em>Sprache</em>, denn inzwischen wird das nicht mehr nur geschrieben. LOL! Das hört man auch. *kopfschüttel*</p>
<p>Und nun erstaunliches: Es gibt einen jungen Mann, aus meiner Sicht sogar <em>sehr</em> jungen Mann, der hat es drauf. Er macht wirklich gute Musik und braucht dazu seine Gitarre und seine Stimme, und er schreibt Chansons, die mich an die Zeit erinnern, als Reinhard Mey noch &#8220;Der Mörder ist immer der Gärtner&#8221; oder &#8220;Annabelle&#8221; herausbrachte. Und er mag die Akronymitis nicht. Zumindest ist ein herrliches Lied draus geworden. Es lohnt sich, das Lied anzuhören und dann noch ein bisserl weiter nach seinen Sachen auf Youtube zu stöbern.</p>
<p>Jasper heißt er und er ist für mich die Entdeckung des Jahres (ja, der erste bin ich nicht, dem er auffällt):</p>
<p><object width="425" height="344" data="http://www.youtube.com/v/6_43S3lgq2Y&amp;hl=de&amp;fs=1" type="application/x-shockwave-flash"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/6_43S3lgq2Y&amp;hl=de&amp;fs=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /></object></p>
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		<title>Prosit Neujahr</title>
		<link>http://www.svb.bayern.net/2008/12/31/prosit-neujahr/</link>
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		<pubDate>Wed, 31 Dec 2008 12:37:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>svb</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schnipsel]]></category>
		<category><![CDATA[Spass]]></category>
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		<description><![CDATA[Allen Lesern wünsche ich einen fröhlichen Jahresausklang und ein gutes Neues Jahr. Und was auch immer das nächste Jahr bringt, behalten Sie folgende Empfehlung des berühmten HB-Männchens im Sinn:
Bevor ich ins Wasser gehe, gehe ich lieber in die Luft
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-medium wp-image-292" style="float: left;" title="hb_maennchen1" src="http://www.svb.bayern.net/wp-content/uploads/2008/12/hb_maennchen1.jpg" alt="" width="250" height="274" />Allen Lesern wünsche ich einen fröhlichen Jahresausklang und ein gutes Neues Jahr. Und was auch immer das nächste Jahr bringt, behalten Sie folgende Empfehlung des berühmten HB-Männchens im Sinn:</p>
<p class="finish">Bevor ich ins Wasser gehe, gehe ich lieber in die Luft</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Manager</title>
		<link>http://www.svb.bayern.net/2008/07/01/manager/</link>
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		<pubDate>Tue, 01 Jul 2008 20:45:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>svb</dc:creator>
				<category><![CDATA[Spass]]></category>
		<category><![CDATA[Sprache]]></category>
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		<description><![CDATA[Da steht es, das Wort: Manager. Aber es soll heute nicht um Gehälter gehen oder um Moral. Heute wäre es interessant herauszufinden, woher dieses Wort wohl kommt. Vielleicht von Manège?
Ein Manager gleicht einem Dompteur, Teppichboden statt Sägemehl, aber dennoch umgeben von Artisten, Clowns und dressierten Affen. Aber dann hieße er ja Maneger. Also vielleicht die Ménage? [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright size-full wp-image-187" title="merkel" src="http://www.svb.bayern.net/wp-content/uploads/2008/07/merkel.jpg" alt="Angela Merkel" width="400" height="300" />Da steht es, das Wort: Manager. Aber es soll heute nicht um Gehälter gehen oder um Moral. Heute wäre es interessant herauszufinden, woher dieses Wort wohl kommt. Vielleicht von Manège?</p>
<p><span id="more-186"></span>Ein Manager gleicht einem Dompteur, Teppichboden statt Sägemehl, aber dennoch umgeben von Artisten, Clowns und dressierten Affen. Aber dann hieße er ja Maneger. Also vielleicht die Ménage? Das wäre der Haushalt, bei uns eigentlich nur durch die Ménage á trois bekannt. In frankreich ist das Wort &#8220;normaler&#8221;, wer einem Haushalt vorsteht, managet eine Ménage. Aber er ist ja auch kein Menager, sondern ein Manager.</p>
<p>Böse Zungen sehen in Manager die lateinische Wurzel &#8220;mano agere&#8221;. Aber das ist es ja dann sicher nicht, denn der Manager arbeitet beziehungsweise führt nicht mit der Hand.</p>
<p>Er führt alleine kraft seiner Autorität. Und dazu gehört auch, dass er ein gewisses Alter erreicht hat. Nicht von einem Teenager, sondern von einem Man-Ager wollen wir angeführt werden. Das muss es sein!</p>
<p>Wieso sagen wir eigentlich überhaupt Manager? Nun gut, &#8220;Führer&#8221; ist nicht mehr sonderlich beliebt, nur der Geschäftsführer bleibt unverwüstlich, aber ein Manager muss ja nicht gleich den ganzen Laden führen. Ist es sein eigener, ist er ohnehin Unternehmer. Typischerweise verwaltet also ein Manager das Eigentum anderer. Er ist also ein Verwalter. Aber so will er sicher nicht heißen, denn wer schaltet und waltet macht einen aktiven, zupackenden Eindruck, wohingegen die Vorsilbe &#8220;ver-&#8221; nicht gerade schmückt. Verschaltet und verwaltet? Mein Gott, Walter.</p>
<p>Ist Manager vielleicht ein Anagramm? Wohl auch nicht, es reicht maximal zum Anagrem. Aber immerhin schaut er sich (hoffentlich) die Marge an, der arge Man. So kommen wir nicht weiter.</p>
<p>Also auf zu <a title="Manager" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Manager" target="_blank">Wikipedia</a>: Dort kommt der Manager von lat. <em>mansionem agere</em>, ein Haus führen. Nun waren aber die römischen <em>mansiones </em>keine gewöhnlichen Häuser, vielmehr waren es Raststätten, von lat. <em>manere, </em>bleiben. Ursprünglich gab es also nur Raststättenmanager. Und dieses Wort ist ein wunderbares Startwort für Anagramme. Verwirbelt man die Buchstaben (ä = ae), kommt heraus &#8220;traegt staatsmaenner&#8221;. Oder, passend zur Autobahn, wo der &#8220;arge Staatsmann teert&#8221;, heute beispielsweise auf der Autobahn nach Garmisch. So kamen die Römer auch zu ihrem Wort, der erste Raststättenmanager war ein Grieche, und, befragt wie er heiße, nannte er seinen Namen, <em>Agamemnon sei er</em>. Das ergibt, verwirbelt, genau wieder <em>mansionem agere</em>.</p>
<p>Das denke ich mir nicht aus. Das gibt es im Internet: Einfach mal den eigenen Vor­namen testen bei <a title="Anagramme" href="http://www.sibiller.de/anagramme/" target="_blank">www.sibiller.de/anagramme</a>: Aus Sebastian wird der, der in den &#8220;Aetna biss&#8221;, das &#8220;NASA-Biest&#8221;. Aber nun &#8220;ist Nase ab&#8221;.</p>
<p>Und Angela Merkel (hihi) schwingt die &#8220;Manager-Kelle&#8221; (ausprobieren!!!)</p>
<p class="finish">und der Kreis schließt sich.</p>
<p><em>Bildquelle: <a title="ARD" href="http://sport.ard.de/wm2006/wm/komponente/spruch_des_tages/bg_spruchdestages.jhtml" target="_blank">sport.ard.de</a></em></p>
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		<title>Deutschland, Deutschland&#8230;</title>
		<link>http://www.svb.bayern.net/2008/06/23/deutschland-deutschland/</link>
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		<pubDate>Mon, 23 Jun 2008 16:36:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>svb</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fernsehen]]></category>
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		<description><![CDATA[Bei der WM 2006 nahm man es zum ersten Mal wahr: Fahnen schmücken ungemein. Ich entstamme noch einer Generation, deren Eltern auf Fahnen nachgerade panisch reagierten. Ich wäre niemals auf die Idee gekommen, auf mein Auto eine Fahne zu montieren. Das macht vielleicht der Bundespräsident, und auch das nur bei höchstoffiziellen Anlässen.
Ganz anders meine Kinder: [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bei der WM 2006 nahm man es zum ersten Mal wahr: Fahnen schmücken ungemein. Ich entstamme noch einer Generation, deren Eltern auf Fahnen nachgerade panisch reagierten. Ich wäre niemals auf die Idee gekommen, auf mein Auto eine Fahne zu montieren. Das macht vielleicht der Bundespräsident, und auch das nur bei höchstoffiziellen Anlässen.</p>
<p>Ganz anders meine Kinder: &#8220;Papa, wieso haben wir keine Fahne auf unserem Auto?&#8221;. Peer pressure unter Sechsjährigen. Wenn wir es ins Halbfinale schaffen, kaufe ich so ein Ding und dann fahre ich mit Fahne, das habe ich meinen Kindern versprochen. Ein kleiner Dämon flüstert: Hoffentlich gewinnen die Türken.</p>
<p><span id="more-180"></span>Der einzige scheine ich nicht zu sein: Bei der ARD kennt noch nicht mal jeder die Deutschlandfahne. Hier ist der Beweis:  </p>
<p style="text-align: center;"><img class="size-full wp-image-181" style="vertical-align: middle;" title="ard-tagesthemen-21608" src="http://www.svb.bayern.net/wp-content/uploads/2008/06/ard-tagesthemen-21608.jpg" alt="ARD Tagesthemen vom 21.6.2008" width="180" height="180" /></p>
<p>In der Süddeutschen erklärte ein Offizieller, der Moderator habe das zufällig nicht gesehen:</p>
<blockquote><p>Laut <em>Bild</em>-Zeitung sprach der zweite Chefredakteur von &#8220;ARD aktuell&#8221;, Thomas Hinrichs, von einer &#8220;inakzeptablen Panne&#8221;. Er erklärte den Fehler mit der &#8220;Fußballbegeisterung&#8221; innerhalb der Redaktion. Das Spiel Holland gegen Russland sei in der Redaktion gelaufen, die Grafik für Tom Buhrows Anmoderation entstand unmittelbar danach.</p>
<p>Der Moderator selbst habe den Farbendreher gar nicht bemerkt, da er immer direkt in die Kamera schaue und die Grafiken im Hintergrund nicht sehe.</p></blockquote>
<p>So ein Unsinn. Was sieht der Moderator, wenn er sich doch mal umdreht? Ganz einfach: Eine blaue Wand. Die heißt auch so, &#8220;Bluescreen&#8221;. Klingt ja doch recht panisch, die Reaktion. Da hat jemand geahnt, worüber die ganze Republik heute lacht. Für mich jedenfalls war das</p>
<p class="finish">das lustigste Ereignis rund um die EM 2008.</p>
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