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	<title>SvB-Blog &#187; Spass</title>
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	<description>Die Freiheit der Meinung setzt voraus, daß man eine hat (Heinrich Heine)</description>
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		<title>Buchtipps zu Weihnachten</title>
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		<pubDate>Sun, 18 Dec 2011 19:12:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>svb</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
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		<description><![CDATA[Weihnachten steht vor der Tür &#8211; und das beste Geschenk sind doch immer noch Bücher. Allerdings gibt es im Zeitalter von Amazon &#38; Co kein Stöbern, kein Schmökern im Buchladen mehr &#8211; Amazon sucht die Bücher ja schon für uns aus. Praktisch, macht abhängig und denkfaul. Aber keiner wird gezwungen. Und es gibt Bücher, die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.svb.bayern.net/wp-content/uploads/2011/12/IMG_2671.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-3853" title="IMG_2671" src="http://www.svb.bayern.net/wp-content/uploads/2011/12/IMG_2671-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a>Weihnachten steht vor der Tür &#8211; und das beste Geschenk sind doch immer noch Bücher. Allerdings gibt es im Zeitalter von Amazon &amp; Co kein Stöbern, kein Schmökern im Buchladen mehr &#8211; Amazon sucht die Bücher ja schon für uns aus. Praktisch, macht abhängig und denkfaul.</p>
<p>Aber keiner wird gezwungen. Und es gibt Bücher, die Amazon nicht kennt. Die findet man zum Beispiel in Antiquariaten. Bücher, von denen es nur noch ein paar hundert Stück gibt, die niemand mehr empfiehlt, die es nie mehr in die Bestsellerlisten schaffen werden. Allein der Geruch im Antiquariat ist den Besuch wert, und dann findet man häufig echte Perlen.</p>
<p>Darum geht es heute aber nicht, denn es gibt ein noch spezielleres Antiquariat. Die seltensten Bücher der Welt. Die meisten sind so selten, dass sie nie geschrieben wurden oder sie sind so dünn, daß sie nur im zweidimensionalen Kontext gefunden werden.<span id="more-3839"></span></p>
<p>Ich war neulich dort, aber ich finde den Weg nicht mehr und muss daher aus dem Gedächtnis berichten. Die besten Titel, die mir in Erinnerung geblieben sind, führe ich hier auf. Vielleicht kennt der eine oder andere Leser weitere Titel?</p>
<ul>
<li>Karl-Theodor zu Guttenberg: Wissenschaftliche Methodik</li>
<li>Mahatma Gandhi: Hundert wohlschmeckende Gerichte mit Rindfleisch</li>
<li>Benedikt XVI: Der Eheberater</li>
<li>Gesine Schwan: Meine Zeit als Bundespräsidentin</li>
<li>Baschar al-Assad und Deng Xiao Ping: Facebook und Twitter für Anfänger</li>
<li>Mike Tyson: Schule des Violinspiels</li>
<li>Sarah Palin: Geschichte und Geographie für die erste Klasse</li>
<li>Jürgen Trittin und Claudia Roth: Aus Liebe zu Deutschland</li>
<li>Jürgen Trittin und Oskar Lafontaine: Leben und leben lassen</li>
<li>Stephan Raab: Jetzt mal im Ernst</li>
<li>Angela Merkel: Geradlinigkeit als Mittel der Politik</li>
<li>Klaus Wowereit und Kostas Karamanlis: Haushaltsdisziplin</li>
<li>Christian Ude: Der Ruheständler</li>
<li>Thomas Gottschalk: Geschmack erkennt man an der Kleidung</li>
<li>Lothar Matthäus: Im Schach gewinnen trotz Würfelpech</li>
<li>Al Gore: Warum es gut ist, wie es ist</li>
<li>Thilo Sarrazin: Lob der Behutsamkeit</li>
<li>Peter Hartz: Wie man den eigenen Namen raushält</li>
<li>Peter Gauweiler: Die Kunst des Oportunismus</li>
<li>Hans-Peter Uhl: Aufrichtigkeit als Prinzip der Politik</li>
<li>Jörg Ziercke: Einigkeit und Recht und Freiheit</li>
<li>Mario Barth: Wirklich witzig</li>
<li>Günter Wallraff: Ich war Host Köhler &#8211; meine Zeit als V-Mann im Bundespräsidentenamt</li>
</ul>
<p>Ich würde mich über Kommentare freuen (parallel bei <a href="http://www.czyslansky.net/?p=5003" target="_blank">Czyslanski</a> und hier)</p>
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		<title>William und Kate</title>
		<link>http://www.svb.bayern.net/2011/04/29/william-und-kate/</link>
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		<pubDate>Fri, 29 Apr 2011 15:55:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>svb</dc:creator>
				<category><![CDATA[Spass]]></category>
		<category><![CDATA[Kate]]></category>
		<category><![CDATA[Royals]]></category>
		<category><![CDATA[Shakespeare]]></category>
		<category><![CDATA[William]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute haben zwei Menschen geheiratet &#8211; ich weiss nicht, ob Sie es mitbekommen haben. William und Kate heißen die beiden und sind nun Herzog und Herzogin von Cambridge. Ich liebe Verschwörungstheorien, und hier sehe ich eine, meiner Seel! Der Bräutigam ist ein Windsor und heißt William. Die lustigen Weiber von Windsor sind von Shakespeare. Der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute haben zwei Menschen geheiratet &#8211; ich weiss nicht, ob Sie es mitbekommen haben. William und Kate heißen die beiden und sind nun Herzog und Herzogin von Cambridge. Ich liebe Verschwörungstheorien, und hier sehe ich eine, meiner Seel!</p>
<p>Der Bräutigam ist ein Windsor und heißt William. Die lustigen Weiber von <em>Windsor</em> sind von Shakespeare. Der hieß auch <em>William</em> und er schrieb auch ein Stück, das hieß &#8220;Der Widerspenstigen Zähmung&#8221;. Und wie hieß die Widerspenstige? <em>Kate</em>. Wie die Braut. Später wurde daraus das Musical &#8220;Kiss me, Kate&#8221;. Wer hier keinen Zusammenhang sieht &#8230;</p>
<p>Aber es geht weiter: Ist schon jemand aufgefallen, daß es schon mal ein prominentes Ehepaar namens William und Kate gab? Und wer lebte da noch im Haushalt? Na???</p>
<p><span id="more-3573"></span></p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-3574" title="1242559271_alf-po3" src="http://www.svb.bayern.net/wp-content/uploads/2011/04/1242559271_alf-po3.jpg" alt="" width="268" height="400" /></p>
<p>Dennoch, bevor es untergeht: SvB-Blog gratuliert dem Brautpaar! Tut mir leid, daß ich keine Zeit hatte, dabei zu sein. Andermal gerne <img src='http://www.svb.bayern.net/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Zwischen den Jahren</title>
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		<pubDate>Thu, 30 Dec 2010 18:47:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>svb</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Sprache]]></category>
		<category><![CDATA[Römer]]></category>
		<category><![CDATA[Silvester]]></category>
		<category><![CDATA[Spass]]></category>
		<category><![CDATA[Sylvester]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Jahr 2010 ist noch nicht vorbei &#8211; aber das hat das Fernsehen nicht daran gehindert, bereits jede Menge Jahresrückblicke zu senden. Was passiert eigentlich, wenn noch was passiert? Fällt das dann in die Zuständigkeit des Rückblicks 2011? Oder ist das wie im Alten Rom, wo nach dem Januar die Consuln die Arbeit einstellten, damit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright size-medium wp-image-3097" title="Grenzstein" src="http://www.svb.bayern.net/wp-content/uploads/2010/12/Grenzstein-225x300.png" alt="" width="225" height="300" />Das Jahr 2010 ist noch nicht vorbei &#8211; aber das hat das Fernsehen nicht daran gehindert, bereits jede Menge Jahresrückblicke zu senden. Was passiert eigentlich, wenn noch was passiert? Fällt das dann in die Zuständigkeit des Rückblicks 2011? Oder ist das wie im Alten Rom, wo nach dem Januar die Consuln die Arbeit einstellten, damit zu Jahresbeginn, also damals am 1. März, das neue Team sofort loslegen konnte und sie sich nicht mit Altlasten ihrer Vorgänger herumschlagen mußten. Daher stammt übrigens auch der Name Ianuarius: Der römsiche Gott Janus hatte vorne und hinten ein Gesicht und konnte gleichzeit nach hinten sehen, ins Amtsjahr des scheidenden Consuls, und nach vorne,  ins Amtsjahr des kommenden. Mögliche wichtige Ereignisse zwischen Januar und März wurden so auch von der Geschichtsschreibung ignoriert. Passiert ist vermutlich tatsächlich nicht viel, die Römer feierten ausgelassen und recht alkoholreich das kommende Jahr. Ab März war alles anders. Da der März der erste Monat war, ist auch klar, wie die Monate September bis Dezember zu ihren Namen kamen, es waren wirklich die Monate sieben bis zehn.</p>
<p><span id="more-3043"></span>Das römische Jahr ging übrigens in der Republik nach dem Mond &#8211; ein Ausdruck für Rückständigkeit, den wir über 2000 Jahre später noch verwenden. Das Mondjahr hat rund 355 Tage und die römischen Monate waren jeweils gute vier Wochen, also meist 29 Tage lang. Am 23. Februar war das Jahr zuende. Danach kam der Monat &#8220;zwischen den Jahren&#8221;, <em>mensis interkalaris</em> und er kann seine griechisch-etruskische Herkunft nicht verleugnen, da er wie die <em>Kalendae</em> ein &#8220;k&#8221; enthält. Die Schreibweise <em>intercalaris</em> ist erst im Kirchenlatein aufgekommen und <em>Calendar</em> gibt es nur auf Englisch. Bis heute hat es sich erhalten, die Zeit vor Neujahr als &#8220;zwischen den Jahren&#8221; zu bezeichnen, was aber heute einer anschaulichen Vorstellung entbehrt.</p>
<h3>Götter &#8230;</h3>
<p>Bis heute gerettet hat sich auch ein Gott aus dieser Zeit. Ein kleiner unscheinbarer Gott, dem der 23. Februar gewidmet war. Es war der Gott Terminus, der Gott der Grenzen, der auch für die Jahresendgrenze zuständig war, der also das reguläre Jahr <em>terminierte</em>, vielleicht sanfter als Arnold Schwarzenegger als Terminator. Die Götterbilder des Terminus dienten als Grenzsteine. Der Brauch war, jedes Jahr an den Terminalien alle Grenzsteine des eigenen Grundes aufzusuchen und dort Blumen abzulegen und etwas Wein auf den Stein zu schütten als Opfer. Den Rest des Weins trank man, am besten mit den Nachbarn, die ja auch irgendwann vorbeikamen am Grenzstein. Ein gemeinsam an der Grenze getrunkenes Glas Wein verringert die Gefahr von Grenzstreitigkeiten sicher enorm &#8211; ein schöner Brauch. Den Zeitpunkt der Terminalien hatte jeder im Kopf, jeder kannte also diesen einen Termin &#8211; und dass wir heute &#8220;ein Meeting terminieren&#8221; im Sinne vom Festlegen eines gemeinsamen Zeitpunkts für ein Treffen ist eine sprachliche Grausamkeit der besonderen Art.</p>
<p>Zurück zur Zeit &#8220;zwischen den Jahren&#8221;: Nach den Terminalien arbeitete niemand mehr, im Gegenteil, jeder anständige Römer feierte ausgelassen und war vermutlich betrunken. Bis zum ersten März, ad Kalendas Martii. Ein Fest von ungewisser oder besser willkürlicher Dauer, denn letzlich war es ein Politikum. Auch wenn die Consuln nicht mehr arbeiteten, die Steuerpächter, Volkstribunen und sonstigen Politiker wollten gewöhnlich ihre Amtszeit so lang wie möglich hinauszögern und so soll es vorgekommen sein, daß der für den Kalender zuständige Mann unter Druck geriet. Es handelte sich dabei um niemand geringeren als den Pontifex Maximus, den Obersten Priester Roms.</p>
<h3>&#8230; und Priester</h3>
<p>Einer der bekanntesten Pontifexe war Gaius Iulius Caesar. Er entrümpelte das Kalendersystem, inspiriert von den Ägyptern oder vielleicht auch nur von einer einzelnen Ägypterin namens Kleopatra, wer weiß. Jedenfalls geht auf ihn das System zurück, daß die Monate alternierend 31 bzw. 30 Tage haben (Martius 31, Aprilius 30, Maius 31, Iunius 30, Quintilis 31, Sextilis 30, Septembrius 31  usw.). Der September war immer noch der siebte Monat, der Dezember der 10. und der Quintilis der fünfte. Quintilis? Ja, dieser Monat war der Geburtsmonat des Juliers Gaius Iulius Caesar und so entstand, ihm zu Ehren, der Monatsnamen Juli. Wenig bekannt ist die Tatsache, daß Caesar das System zwar richtig eingeführt hat in einem kalendarisch etwas verworrenen Jahr 45 v.Chr., für Caesar natürlich das Jahr 708 a.u.c., aber niemand hatte richtig zugehört. Die Römer feierten den Schalttag alle drei Jahre. Augustus erkannte schon, dass das schnell aus dem Ruder lief und ließ drei Schaltjahre ausfallen und reparierte das System. Deshalb und wegen der großen Verehrung, die das römische Volk seinem ersten Imperator entgegenbrachte, wurde der Sextilis ebenfalls umgenannt und hieß ab dem Jahr 745 a.u.c (8 v. Chr.) Augustus.</p>
<h3>&#8230; und Altlasten</h3>
<p>Daher rührt auch diese Merkwürdigkeit, daß wir zum Abzählen der Monate mit 31 Tagen unsere Handknöchel brauchen. Der Sextilis hatte ja nur 30 Tage. Das ging gar nicht, daß der Julius den Augustus um einen ganzen Tag ausstach. Daher kehrte sich die alternierende Reihe im August um, nun hatte dieser 31 Tage, der Sempter dafür nur noch 30 usw. Die Programmierer hassen diese imperialen römischen Speichellecker dafür heute noch, denn außer</p>
<p style="text-align: left; padding-left: 60px;"><code>int days[] = { 31, 28, 31, 30, 31, 30, 31, 31, 30, 31, 30, 31 };<br />
if(schaltjahr()) { ++days[1]; }</code></p>
<p>gibt es kaum eine elegante programmiererische Lösung für das Abzählen von Tagen für irgendwelche langweiligen Fälligkeitsberechnungen etc. Aber andererseits wissen alle Anglophonen, daß Programmierer ohnehin mit Kalendern ihre Schwierigkeiten haben und Halloween und Weihnachten nicht auseinanderhalten können. Jeder Programmierer weiß schließlich:</p>
<p class="finish">25 DEC == 31 OCT</p>
<p>Übersetzt: Dezimal 25 ist Oktal 31, also 31 zur Basis 8 (3 x 8 + 1 = 25).</p>
<p><em>Bildquelle: Schöner altrömischer Grenzstein, aber leider gefälscht. Überführen Sie den Fälscher? Einsendeschluß sind die Iden des Ianuarius, 2763 a.u.c. Zu gewinnen gibt es nichts.</em></p>
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		</item>
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		<title>Eis&#8217;n&#039;Bahn</title>
		<link>http://www.svb.bayern.net/2010/12/23/eisnbahn/</link>
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		<pubDate>Thu, 23 Dec 2010 22:23:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>svb</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schnipsel]]></category>
		<category><![CDATA[Spass]]></category>
		<category><![CDATA[Bahn]]></category>
		<category><![CDATA[Deutsche Bahn]]></category>
		<category><![CDATA[Moral]]></category>
		<category><![CDATA[Sprache]]></category>
		<category><![CDATA[Wintereinbruch]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist langweilig, auf der Bahn rumzuhacken. Das überlassen wir ihnen lieber selbst. Auf ihrer eigenen Website steht so einiges, was kaum zu fassen ist: Die Bahn rechnet am Sonntagnachmittag mit Kapazitätsengpässen aufgrund von Flugausfällen und eingeschränkter Fahrzeugverfügbarkeit Aufgrund des starken Reisendenandrangs durch ausfallende Flugverkehre ist am Sonntagnachmittag mit teilweise erheblichen Kapazitätsengpässen auf wichtigen Fernverkehrsstrecken [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="size-full wp-image-3075 aligncenter" title="Bild 5" src="http://www.svb.bayern.net/wp-content/uploads/2010/12/Bild-5.png" alt="" width="790" height="468" /></p>
<p>Es ist langweilig, auf der Bahn rumzuhacken. Das überlassen wir ihnen lieber selbst. Auf <a href="http://www.bahn.de/p/view/home/info/wintereinbruch.shtml" target="_blank">ihrer eigenen Website steht so einiges</a>, was kaum zu fassen ist:<span id="more-3074"></span></p>
<blockquote>
<h3>Die Bahn rechnet am Sonntagnachmittag mit Kapazitätsengpässen aufgrund von Flugausfällen und eingeschränkter Fahrzeugverfügbarkeit</h3>
<p>Aufgrund des starken Reisendenandrangs durch ausfallende Flugverkehre ist am Sonntagnachmittag mit teilweise erheblichen Kapazitätsengpässen auf wichtigen Fernverkehrsstrecken der Deutschen Bahn zu rechnen. Zum ohnehin hohen Fahrgastaufkommen am Sonntag kommen witterungsbedingte Fahrzeugengpässe durch Schnee und Eis. Die Bahn setzt zurzeit alle verfügbaren Mitarbeiter und Züge ein, um die Beeinträchtigungen für die Fahrgäste möglichst gering zu halten. Trotzdem muss auf einigen Strecken, usw. usf.</p>
<p>(&#8230;)</p>
<p>Daher kommt es weiterhin zu teilweise erheblichen Verspätungen und einigen Ausfällen.</p></blockquote>
<p>Verkehre? Es gibt Worte, von denen gibt es keinen Plural. <em>Milch</em>. <em>Gesundheit</em>. <em>Verkehr</em>. Eben! Daß die <em>Verspätung</em> einen Plural hat, danken wir auch erst der Bahn. &#8220;Verspätungen&#8221;, das sind doch immer Züge, oder? Mit dem Auto verspätet man sich höchstens individuell.</p>
<p>Nachgerade gruselig ist der Umstand, daß die Seite nicht datiert ist. Lohnt sich nicht. Irgendwie stimmt das ja immer, also daß es zu Verspätungen kommt. Die Gründe werden vielleicht aus einer Datenbanktabelle geholt. Obwohl, die URL spricht dagegen: www.bahn.de/p/view/home/info/wintereinbruch.shtml &#8211; Winter-<em>Einbruch</em>? Eintreffende Schneeflocken sind einzeln anzukündigen und separat transportzuversichern (auch so ein Bahnwort)? Na gut, alle reden vom Wetter, wir nicht &#8211; das war der Claim der Bahn, lange bevor so etwas Claim hieß bei uns. Heute redet man also von eingeschränkter Fahrzeugverfügbarkeit, wohl um das Wort &#8220;marode Flotte&#8221; zu vermeiden.</p>
<p>Die Amerikaner haben ja oft eine schlechte Presse hierzulande, aber hier können wir uns eine Scheibe von ihnen abschneiden:</p>
<p><center><iframe title="YouTube video player" class="youtube-player" type="text/html" width="480" height="390" src="http://www.youtube.com/embed/MlA2INOpT78" frameborder="0" align=center></iframe></center></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Wer steckt hinter dem World Wide Web?</title>
		<link>http://www.svb.bayern.net/2010/12/17/wer-steckt-hinter-dem-world-wide-web/</link>
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		<pubDate>Thu, 16 Dec 2010 22:10:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>svb</dc:creator>
				<category><![CDATA[Netzwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Spass]]></category>
		<category><![CDATA[Geheimnis]]></category>
		<category><![CDATA[Wikileaks]]></category>
		<category><![CDATA[WWW]]></category>

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		<description><![CDATA[Wikileaks Wikileaks Wikileaks. Man kann es kaum noch hören, und doch kommt immer noch beinahe täglich eine neue Meldung hinzu, die alles bisher Gehörte entweder in den Schatten stellt oder zumindest stark relativiert. Und jedes mal löschen sicher einige Blogger ihren halb angefangenen Artikel und schreiben einen neuen. Der auch nicht fertig werden wird. Einige [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="size-full wp-image-3057" title="Googletreffer" src="http://www.svb.bayern.net/wp-content/uploads/2010/12/Bild-3.png" alt="" width="586" height="208" /></p>
<p>Wikileaks Wikileaks Wikileaks. Man kann es kaum noch hören, und doch kommt immer noch beinahe täglich eine neue Meldung hinzu, die alles bisher Gehörte entweder in den Schatten stellt oder zumindest stark relativiert. <span id="more-3048"></span>Und jedes mal löschen sicher einige Blogger ihren halb angefangenen Artikel und schreiben einen neuen. Der auch nicht fertig werden wird. Einige Blogger? Na, zumindest ich.</p>
<p>Und daher lese ich weiter alles, was was ich zu dem Thema im Netz finde. Google entlarvt dabei ganz nebenbei den deutschen Qualitätsjournalismus (siehe Screenshot).</p>
<p>Oder ich  <a href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,734716,00.html" target="_blank">lese im Spiegel</a>, was die U.S. Air Force tut &#8211; sie zensiert. Nicht bar jeder Tradition, übrigens. Nicht sonderlich logisch natürlich &#8211; aber da gibt es mehr Institutionen, die unlogisch handeln. Steht auch in diesem Artikel:</p>
<blockquote><p>Das Weiße Haus hatte schon vor knapp zwei Wochen einen grundsätzlichen Appell veröffentlicht und darin noch einmal formal darauf hingewiesen, dass alle Bundesbeschäftigten ohne entsprechende Sicherheitseinstufung Dokumente, die als geheim eingestuft seien, nicht lesen dürften. Auch nicht von zuhause auf privaten Computern.</p></blockquote>
<p>Das heißt, alle Welt soll es wissen dürfen, nur nicht amerikanische  Bundesbeschäftigte? Nun ja, geht mich nichts an. Anderes Land. Aber ein Highlight hatte der Artikel noch für mich. Kollateral, wenn man es genau nimmt. Manches Mal finden Informationen verschlungene Wege. Die Information, um die es hier geht, tarnte sich als Anzeige. Und man konnte nicht weniger erfahren als endlich, wer das World Wide Web betreibt und wieso es bis jetzt so erstaunlich billig war. Aber  sehen Sie selbst:</p>
<p align=center><img class="aligncenter size-full wp-image-3049" title="Bild 1" src="http://www.svb.bayern.net/wp-content/uploads/2010/12/Bild-1.png" alt="" width="304" height="250" /></p>
<p class="finish">Gegen Größenwahn hilft Pfefferminztee</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Gallina caeca</title>
		<link>http://www.svb.bayern.net/2010/03/19/gallina-caeca/</link>
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		<pubDate>Fri, 19 Mar 2010 21:02:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>svb</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Spass]]></category>
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		<category><![CDATA[AGG]]></category>
		<category><![CDATA[Antidiskriminierungsgesetz]]></category>
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		<category><![CDATA[Diskriminierung]]></category>
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		<category><![CDATA[Paralympics]]></category>
		<category><![CDATA[sehbehindert]]></category>
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		<description><![CDATA[Immer wieder kann man es hören: Ein blindes Huhn findet auch einmal ein Korn. Was für eine Gedankenlosigkeit, was für eine rohe Sprache. Auch wenn sich der eine oder andere darauf berufen will, daß es sich um ein altes Sprichwort handele, so ist das doch eine lahme Entschuldigung. Es beginnt natürlich mit der Bezeichnung &#8220;blind&#8221;. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.svb.bayern.net/wp-content/uploads/2010/03/Braekel.png"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-2211" title="Braekel" src="http://www.svb.bayern.net/wp-content/uploads/2010/03/Braekel-150x150.png" alt="" width="150" height="150" /></a>Immer wieder kann man es hören: <em><strong>Ein blindes Huhn findet auch einmal ein Korn.</strong></em> Was für eine Gedankenlosigkeit, was für eine rohe Sprache. Auch wenn sich der eine oder andere darauf berufen will, daß es sich um ein altes Sprichwort handele, so ist das doch eine lahme Entschuldigung.</p>
<p>Es beginnt natürlich mit der Bezeichnung &#8220;blind&#8221;. Sagt man nicht mehr. Zumindest bei den <a href="http://olympia.ard.de/paralympics/team/athlete2314.html" target="_blank">Sport­nach­richten</a>. <span id="more-2205"></span>Da gewinnt eine blinde Münchenerin in Vancouver bei den Paralympics ihre x-te Gold­medaille. Auf Skiern: Biathlon und Langlauf sind die Spezialität der Sportlerin. Die, wie erwähnt, blind ist, was meinen Respekt noch steigert. Doch &#8220;blind&#8221; sagt man nicht. Das heißt jetzt &#8220;seh­behindert&#8221;, zumindest in Offiziell­sprech. Und schon läßt der Respekt nach, &#8220;seh­behindert&#8221; bin ich auch, immer­hin bin ich kurz­sichtig und darf ohne Brille nicht auto­fahren. Und ja, Verena Bentele ist <em>blind,</em> das ist es ja gerade, und sie läßt sich davon nicht behindern. Und ich kommentiere jetzt mal nicht, wie ich es finde, daß jemand, der nicht sehen kann, un­be­dingt mit einem Gewehr hantieren muss. Wobei ich das auch bei den Sehenden über­flüssig finde, Lang­lauf alleine reicht doch.</p>
<p><em><strong>Ein sehbehindertes Huhn findet auch einmal ein Korn.</strong></em></p>
<p>Immer noch ziemlich diskriminierend. Inzwischen sind es nicht mehr nur latz­hosen­tragende Gleich­be­rech­ti­gungs­vor­kämpfer. Jeder Arbeit­geber weiß: Man scheue geschlechts­spezi­fische Aus­drücke wie die Pest, dem <a href="http://www.gesetze-im-internet.de/agg/" target="_blank">AGG</a> sei Dank. Wofür gibt es das fürchterliche Binnen-I oder den alles­lösenden Schräg­strich? Aber &#8220;Hu/ahn&#8221; &#8211; das ist schon sehr gewagt. Nur, was spräche denn gegen:</p>
<p><strong><em>Ein sehbehindertes Huhn (m/w) findet auch einmal ein Korn.</em></strong></p>
<p>Merken Sie was? Soziale Kälte. Da ist das arme Huhn seh­behindert, aber die Gesell­schaft zwingt das Huhn, seine Grund­bedürfnisse trotz der erhöhten Schwierig­keiten selbst zu befriedigen. Für alles ist Geld da, aber seit die FDP am Ruder ist, führt eine Be­hin­derung in die Armuts­falle. Setzen wir sprach­lich ein Zeichen.</p>
<p><strong><em>Jedes sehbehinderte Huhn (m/w) hat in der Solidargesellschaft das Recht auf ausreichend Korn</em></strong></p>
<p>So ist gleichzeitig auch neutralisiert, daß vorhin die Rede davon war, daß das blinde Huhn <strong><em>einmal</em></strong> ein Korn findet. Das ist ja schon der nächste Reibungs­punkt. Woher wissen wir denn, wie oft dieses Huhn Körner findet? Das wissen wir doch nur, weil wir Daten erheben, die uns im Grunde nichts angehen. Das zeigt doch, wie dieser Staat, wie diese Gesell­schaft inzwischen mit den Schwächsten umgeht.</p>
<p>Ganz zu schweigen von der ge­danken­losen Gleich­macherei bei der Ernährung: Hühner mögen vielleicht gar keine Körner? <a href="http://www.huehner-info.de/huefo/thread.php?threadid=3661" target="_blank">Hühner mögen</a> Würmer und Käfer, Obst und Nudeln.</p>
<p><strong><em>Jedes sehbehinderte Huhn (m/w) hat in der Solidargesellschaft das Recht auf ausgewogene, schmackhafte Ernährung in ausreichender Menge.</em></strong></p>
<p class="finish">Na also. Geht doch.</p>
<p><em>Bildquelle: Wikipedia, Photograph: Stijn Ghesquiere, 2004</em></p>
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		<title>Die Kunst des Fugu</title>
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		<pubDate>Thu, 04 Feb 2010 21:49:25 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Sprache]]></category>
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		<category><![CDATA[Logik]]></category>
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		<description><![CDATA[Helden der Logik: Befindet man sich im Weißen Rößl am Wolfgangssee und spaziert man den Kreuzweg hinauf auf das Bergerl hinter dem Ort zu der Kapelle und kehrt dann Richtung Zahnradbahn in den Ort zurück, so kommt man an einer malerischen Manifestation eines Pleonasmus vorbei: Ignorieren wir mal die Bemerkung &#8220;auf eigene Gefahr&#8221;,  das obere [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Helden der Logik: Befindet man sich im Weißen Rößl am Wolfgangssee und spaziert man den Kreuzweg hinauf auf das Bergerl hinter dem Ort zu der Kapelle und kehrt dann Richtung Zahnradbahn in den Ort zurück, so kommt man an einer malerischen Manifestation eines Pleonasmus vorbei:</p>
<p style="text-align: center;"><img class="size-large wp-image-2040 aligncenter" title="IMG_0994" src="http://www.svb.bayern.net/wp-content/uploads/2010/02/IMG_0994-1024x682.jpg" alt="" width="655" height="437" /></p>
<p>Ignorieren wir mal die Bemerkung &#8220;auf eigene Gefahr&#8221;,  das obere Schild reicht schon. Eine der häufigsten Pleonasmen ist die Feststellung, daß ein Berechtigter etwas darf, was ein Unberechtigter nicht darf. Bei einem <em>Unbefugten</em> verhält es sich anders, das darf man nicht verwechseln. <span id="more-2039"></span>Befugnis berechtigt noch nicht und ein Mangel an Befugnis schließt keine Berechtigung aus.</p>
<p>Nun, wenn jemand nicht be<em>fug</em>t ist, wird man ihm mit <em>Fug und Recht</em> die Berechtigung mit einem Schild verwehren. Auch das Schild oben <em>fügt </em>sich ein in die Landschaft, und der Unberechtigte wird sich, wenn es die <em>Fügung</em> will, ebenfalls fügen, nur nicht in die Landschaft sondern dem Schild. Wer, <em>Unfug</em> im Sinn, dazu die <em>Kunst der Fuge</em> pfeift, flüchtet sich aus der Wortverwandtschaft: Die Fuge in der Musik kommt aus dem lateinischen, <em>fuga</em> ist die Flucht. Die erste Stimme (<em>dux</em>) &#8220;flüchtet&#8221; mit dem Thema und wird, ähnlich wie in einem Kanon, von ihren ähnlichen Begleitern verfolgt (<em>comes</em>).</p>
<p>Alles andere kommt aus dem Mittelhochdeutschen. &#8220;vüegen&#8221; hieß &#8220;passend zusammensetzen&#8221;, &#8220;sich anpassen&#8221;. Daher die Schreinerfuge, das Zusammenfügen zweier Bretter. Schon damals bildete sich darauf das Hauptwort &#8220;vuoc&#8221;, und das stand für  Kunstfertigkeit, Schicklichkeit und Angemessenheit, und da ist es nicht mehr weit zum Recht. So gesehen ist &#8220;Fug und Recht&#8221; doppelt gemoppelt. Interessant, dass Schicklichkeit und Schicksal aufeinandertreffen in der <em>Fügung</em>.</p>
<p>Nicht mit alledem zu tun hat der japanische Kugelfisch, der<a href="http://www.svb.bayern.net/wp-content/uploads/2010/02/fugu_fish.jpg"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-2055" title="fugu_fish" src="http://www.svb.bayern.net/wp-content/uploads/2010/02/fugu_fish-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a></p>
<p class="finish">Fugu&#8230;</p>
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		<title>Das geht noch billiger</title>
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		<pubDate>Tue, 15 Sep 2009 14:11:21 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Spass]]></category>
		<category><![CDATA[Peinlich]]></category>
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		<description><![CDATA[Ich weiß &#8211; Häme ist nicht sonderlich fein. Aber wenn jemand einen Auftrag für einen Kunden übernimmt, dessen Namen im Web ein bisserl zu promoten, dann sollte man doch meinen, daß er sich bemüht, den Namen seines Kunden richtig zu schreiben. Es handelt sich übrigens nicht um einen für europäische Durchschnittsohren völlig unverständlichen Namen aus [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich weiß &#8211; Häme ist nicht sonderlich fein. Aber wenn jemand einen Auftrag für einen Kunden übernimmt, dessen Namen im Web ein bisserl zu promoten, dann sollte man doch meinen, daß er sich bemüht, den Namen seines Kunden richtig zu schreiben. Es handelt sich übrigens nicht um einen für europäische Durchschnittsohren völlig unverständlichen Namen aus Asien oder vergleichbaren Regionen. Es handelt sich um einen alten Bekannten &#8211; Sir Irisch Moos. Daß es das noch gibt! Ich habe das Zeug verwendet! Das war vielleicht eine Generationenfrage, vor uns war noch die Generation Tabac, dann kam Pitralon und dann Sir Irisch Moos. Obwohl das Zeug billig war, hat es gut gerochen und war, das war mir wichtiger, in einer praktischen Flasche zu haben, mit Zerstäuber.</p>
<p>Egal, tempi passati. Nun stolpere ich darüber im Internet, bei Google war es: <a href="http://www.sir-irisch-moos.de/produkte.php" target="_blank">http://www.sir-irisch-moos.de/produkte.php</a>. Aber was muß ich lesen? Ein Tippfehler an einer blöden Stelle. Das Marketingbudget scheint schmal geworden zu sein&#8230;..</p>
<p>Aber aber, wie undezent von mir, daraus so ein Drama zu machen. Kann ja alles mal passieren. Als kleine Entschuldigung für diese öffentliche Gemeinheit kaufe ich in Zukunft natürlich wieder dieses schöne grüne Duftwasser &#8211; wenn es die oben erwähnten Flaschen noch gibt(!)</p>
<p><img class="alignnone size-large wp-image-1744" title="Bild 3" src="http://www.svb.bayern.net/wp-content/uploads/2009/09/Bild-3-1024x580.png" alt="Bild 3" width="819" height="464" /></p>
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		<title>Schnipsel: Schlau wie Google</title>
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		<pubDate>Mon, 20 Apr 2009 15:11:41 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Kaum der Rede wert: Die Junge Union NRW hatte eine fabelhafte Idee. Alle Nutzer von Youtube und Myvideo sollen vor der Nutzung den vollen Namen inklusive Adresse angeben. Und natürlich den Ausweis vorlegen. Klar, daß da jemand nicht lang nachgedacht hat, aber irgendwie klingt das auch so, als ob es geeignet wäre, sich beim Herrn [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kaum der Rede wert: Die Junge Union NRW hatte eine fabelhafte Idee. Alle Nutzer von Youtube und Myvideo sollen vor der Nutzung den vollen Namen inklusive Adresse angeben. Und natürlich den Ausweis vorlegen. Klar, daß da jemand nicht lang nachgedacht hat, aber irgendwie klingt das auch so, als ob es geeignet wäre, sich beim Herrn Bundesinnenminister zu empfehlen.</p>
<p>Lustig die Firma Google. <span id="more-1010"></span>Die betreibt den Service &#8220;Google-Ads&#8221;. Google-Anzeigen sind sehr schlau, sie achten auf den Kontext. Wer Bürger erfassen will, wird sicher auch Verwendung für diese Produktempfehlung haben. (Screenshot der <a href="http://www.golem.de/0904/66556.html" target="_blank">Originalmeldung von Golem</a>)</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-1011" title="golem" src="http://www.svb.bayern.net/wp-content/uploads/2009/04/golem.png" alt="golem" width="516" height="610" /></p>
<p><em>Meine ursprüngliche Fundstelle: </em><a href="http://www.internet-law.de/2009/04/junge-union-will-youtube-registrierung.html" target="_blank"><em>Internet-Law</em></a></p>
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		<title>Isch abe gar keine Ome-Page</title>
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		<pubDate>Tue, 03 Feb 2009 21:39:12 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Es gibt immer noch Leute, die haben keine Homepage. Perikles zum Beispiel&#8230; Wieso das? Na, ganz einfach, perikles.hat-gar-keine-homepage.de. Kann man anklicken, dann hat man es schwarz auf weiß. Und da Perikles keine Homepage hat, hat er auch kein Impressum. Steht ja da. Und ist lesenswert. Das beste &#8220;Kein Impressum&#8221;, das ich je gelesen habe. Aber [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright size-medium wp-image-308" style="float: right;" title="nohomepage" src="http://www.svb.bayern.net/wp-content/uploads/2009/02/nohomepage-300x138.png" alt="" width="300" height="138" />Es gibt immer noch Leute, die haben keine Homepage. Perikles zum Beispiel&#8230; Wieso das? Na, ganz einfach, <a href="http://perikles.hat-gar-keine-homepage.de" target="_blank">perikles.hat-gar-keine-homepage.de</a>. Kann man anklicken, dann hat man es schwarz auf weiß. Und da Perikles keine Homepage hat, hat er auch kein Impressum. Steht ja da. Und ist lesenswert. Das beste &#8220;Kein Impressum&#8221;, das ich je gelesen habe.</p>
<p><span id="more-305"></span>Aber irgendwie hat niemand eine Homepage. Auch nicht Ron Sommer. Und Michael Jackson, der hat auch keine Homepage. Und Bill Gates. Und Angela Merkel? Und Hillary Clinton?? Und &#8211; gasp &#8211; Barrack Obama??? Egal wen man eingibt, keiner hat eine Homepage. Zumindest laut diesem Internetdienst. Bei Perikles war ich sicher, der ist ja schon tot gewesen, bevor <a href="http://www.czyslansky.net/?p=372" target="_blank">Czyslansky das Internet erfunden hatte</a>.</p>
<p>Und drunter steht &#8220;Perikles hat gar keine Homepage &#8211; Verstanden?&#8221;. Wer nun aus Versehen auf &#8220;Jo, is klar&#8221; tippt, kriegt ein kräftiges &#8220;Was willst Du dann noch hier?&#8221; entgegengerufen. Besser ist, man behauptet, es nicht verstanden zu haben. Grinser garantiert.</p>
<p>Der Programmierer gibt zu, alle Eingaben zu loggen. Sicher kein Datenschutzproblem. Aber der will halt auch</p>
<p class="finish">was zum Lachen haben!</p>
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