SvB-Blog

Die Freiheit der Meinung setzt voraus, daß man eine hat (Heinrich Heine)

Heult doch – Springer manipuliert mich nicht

Erstellt von svb am 18. April 2014

Mathias DoepfnerMathias Döpfner hat einen so langen wie überflüssigen Text abgesondert. Etwas überrascht durch den großen Widerhall, den dieser offene Brief hervorgerufen hat, habe ich ihn gelesen, obwohl ich schon den Verdacht hatte, daß hier im BILD-Zeitungstil einfach nur Manipulation betrieben werden sollte. Ich sollte recht behalten. Textauszug gefällig?

Einerseits ist Axel Springer Teil einer europäischen Kartellklage gegen Google und streitet mit dem Konzern über die Durchsetzung des deutschen Leistungsschutzrechts, das den Inhalte-Diebstahl verbietet, andererseits profitiert Axel Springer nicht nur von dem durch Google entstehenden Traffic, sondern auch bei der Vermarktung von Restplätzen seiner Online-Werbung von Googles Algorithmus. Das stimmt. Man kann das schizophren nennen. Oder liberal. Oder, und das ist die Wahrheit, um es mit einem Lieblingswort unserer Bundeskanzlerin zu sagen: alternativlos.

Beim Wort „Inhaltediebstahl“ war es schon klar, um was es im folgenden Text gehen würde.  Weiterlesen »

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Berlin – ein Tag Paralleluniversum

Erstellt von svb am 30. Juni 2010

Auf Czyslansky wurde es angekündigt: Heute war ich in Berlin, zusammen mit meinen Mit-Czyslankys Tim Cole, Christoph Witte und Alexander Broy. Wir sind hier auf Einladung der WELT kompakt. Ein Blatt aus dem Springer-Konzern – und wir sollten es einen Tag lang schreiben, zusammen mit anderen Bloggern aus der Szene. Meine Selbstbefragung ergab keine Berührungsängste. Ich würde auch einen Tag lang die BILD machen – solange ich keine Vorgaben bekommen würde, was genau ich zu schreiben hätte.

Für die Berührungsängste haben die „anderen“ gesorgt. Im Vorfeld hatte es einiges an Ärger gegegeben. Man darf nicht für Springer schreiben, weil man von denen kein Geld nimmt, weil sie kein Geld zahlen würden, weil wir ehrlichen Journalisten den Job wegnehmen, weil wir einen Tag lang deren Job machen würden. Nun ja, nicht sehr realistisch, viele von uns haben über Geld nicht einmal nachgedacht. Blogger leben entweder davon, dann ist so ein Tag eine gute Chance für neue Eindrücke. Ein Angebot. Kann man annehmen oder ablehnen. Weiterlesen »

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