SvB-Blog

Die Freiheit der Meinung setzt voraus, daß man eine hat (Heinrich Heine)

Sonntag 22. März 2009

No animals were harmed in the making of this film nor sold to a chinese restaurant.
Aus dem Nachspann von "Mord ist mein Geschäft, Liebling"

 

Mord ist mein Geschäft, Liebling

mordistmeingeschaeftEin Auftragskiller ist mit sich und der Welt im Reinen. Er mag seinen Job: „Gute Bezahlung, flexible Arbeitszeiten und man hat viel mit Menschen zu tun.“ Nur mit den Frauen, da haut es nicht so recht hin, denn er ist für Offenheit in der Beziehung und rückt immer zu früh mit der Wahrheit heraus. Was dafür sorgt, daß er weiter Single bleibt.

Aber es kommt, wie es kommen muß, er verliebt sich. Seine Angebetete hält ihn für einen Mafia-Schriftsteller. Ab da überschlägt sich die Handlung. Rasante Action und viel Spaß. Die Story muß ja nicht unbedingt realistisch sein. Nachdem auch beeindruckende Stunts und professionelle Computersimulationen zu sehen sind, und nachdem der Titel so doof klingt, wie deutsche Übersetzungen guter amerikanischer Titel immer klingen, ist klar, das ist eine gelungene Hollywood-Produktion.

Ist es nicht! Das ist ein deutscher Spielfilm. Deutsche Schauspieler, deutsches Drehbuch, deutsche Produktion. Und richtig gut. Schon die Liste der Schauspieler: Rick Kavanian, Nora Tschirner, Christian Tramitz, Janek Rieke, Bud Spencer. Ja, Bud Spancer, der ist auch dabei. Er ist aus dem Alter heraus, wo er ständig in Schlägereien verwickelt ist, das nennt man dann jetzt wohl „Charakterfach“. Wer nicht dabei ist: Michael „Bully“ Herbig. Was verblüfft, denn nach dem Auftreten von Rick „Ellas“ Kavanian und Christian „ich bin mit der Gesamtsituation unzufrieden“ Tramitz rechnet man bereits fest mit ihm. Hey, Schrotty und Captain Kork ohne Spucki! Aber Terence Hill ist ja auch nicht dabei, obwohl Bud Spencer mitspielt.

Aber es geht. Kavanian und Tramitz sind auch als ernsthafte Schauspieler denkbar, aber das wird in dem Film nicht verlangt – es ist ja doch eine Komödie. Das Ende soll nicht verraten werden, aber eines ist garantiert: Spaß pur und das völlig ohne Längen.

Manche meinen, der Film erinnere an Dean Martin-Filme. Kunststück. Es läuft die ganze Zeit Dean Martin-Musik. Mich erinnert der Film an was ganz anderes – an Niki List. „Müllers Büro“ zum Beispiel. Kein Klischee auslassen, das kann nervig sein, es kann aber auch ein richtig guter Film draus werden.

Und wann erwähne ich, dass Nora Tschirner

wirklich süß ist?

 

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