SvB-Blog

Die Freiheit der Meinung setzt voraus, daß man eine hat (Heinrich Heine)

Das Beta

Erstellt von svb am 26. Juni 2008

SZSchon erstaunlich, welche Emotionen ein einfacher, unschuldiger Buchstabe auslösen kann. Das sogenannte „scharfe s“ hat einen großen Bruder bekommen. Siehe Welt online:

Jetzt beginnt die GROSSE Zukunft für das große ß

Wer immer mit Spaß, Preußen, Fußpflege oder Grußkarten zu tun hat, kann sich freuen. Die deutsche Sprache bekommt einen neuen Buchstaben. Denn das ß gab es bisher nicht als Großbuchstaben. Jetzt ist die internationale Normierung fertig – und die Computerhersteller können ihre Tastaturen ändern.

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Was ist ein iPod?

Erstellt von svb am 25. Mai 2008

iPodKeine Sorge – jeder weiss, was ein iPod ist. Aber woher kommt der Name? Das „i“ ist kein Problem. Alle Appleprodukte heißen irgendwas mit „i“, seit dem ersten iMac. Das haben wir dem Internet zu verdanken, wobei man nun das „i“ strenggenommen groß schreiben müsste. Tempi passati – es gab einmal eine Unterscheidung zwischen dem Internet und einem Internet. Und das Internet schrieb sich auf Englisch „the Internet“, also mit großem „I“, wohingegen „an internet“ eine Netzkopplung via TCP/IP war. IP steht für internet protocol – hier natürlich klein. Wer weiß noch, dass das Internet nach seinem Protokoll getauft wurde und nicht umgekehrt? „inter-NET-protokoll“ – Datenaustausch zwischen Netzen regelnd, es kommt auf die Betonung an. Das ist alles lange her, kurz nach der Umstellung von Hieroglyphen auf Ascii. Heute ist es vermutlich Ballastwissen.

Das „i“ hätte wir also. Wofür steht „pod“?

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Gesundheitsreform!

Erstellt von svb am 7. Mai 2008

ÄskulapstabWir haben gestern gesehen: Das Thema Gesundheit ist geeignet, Emotionen hervorzurufen. Selbst Wikipedia klingt spitzig, wenn es um Gesundheitsreformen im allgemeinen geht:

Als Gesundheitsreform werden in Deutschland gesetzliche Eingriffe in die Rahmen­bedingungen der Krankenversicherung bezeichnet.

  Diese Reformen dienen meist der Stabilisierung des Beitragssatzes und sind in der Regel mit Einschränkungen der Leistungen, Erhöhung der Zuzahlungen an die sonst der Selbst­verwaltung unter­lie­gen­den Ver­siche­rungen und Änderungen in der Bezahlung der Leistungs­erbringer verbunden. Die Beitrags­änderungen wirken sich auf die Lohn­neben­kosten der Arbeit­geber und auf die Lebens­hal­tungs­kosten der Versicherten aus.

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