SvB-Blog

Die Freiheit der Meinung setzt voraus, daß man eine hat (Heinrich Heine)

Schnipsel: Diätenerhöhung

Erstellt von svb am 1. Juni 2008

Da ist er ja noch, der alte Schnipsel zum Thema Diätenerhöhung, der dann bei „Teure Taglöhner“ gar nicht verwendet wurde. Es wäre schade drum:

Newsticker der Süddeutschen Zeitung, 20.05.2008 um 23:08 Uhr:

Kritiker setzen sich durch: Diätenerhöhung gekippt

(…) «Wir halten grundsätzlich die Orientierung der Abgeordnetenentschädigung an der Besoldung einfacher Bundesrichter oder kommunaler Wahlbeamter für richtig», betonte CDU/CSU-Fraktionschef Kauder nach einem Vier-Augen-Gespräch mit Struck. Dieser erklärte, angesichts der öffentlichen Diskussion sei derzeit «die Umsetzung nicht möglich».

Ach Du Schreck. Herrn Struck rutscht es heraus: Politiker nehmen sich per Beschluß nicht das, was ihnen in ihren eigenen Augen zusteht. Nein, sie nehmen das, was angesichts öffentlicher Diskussionen möglich ist. Das unterscheidet Politiker von den sogenannten High Potentials: Die überlegen, was sie wert sind, und gehen dahin, wo ihnen das geboten wird, was sie sich wünschen. Aber das sind ja auch begehrte Mitarbeiter, da gelten andere Regeln als bei Politikern.

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Unsere teuren Taglöhner

Erstellt von svb am 27. Mai 2008

Das gemeine Volk schäumt. Politiker bekommen für das, was sie anrichten, auch noch Geld, ja schlimmer noch, sie legen die Höhe ihres Gehalts selbst fest und last but not least nennen sie es auch noch höhnisch „Diäten“. „Diäten“ wie in „Gürtel enger schnallen“. Hört man auch oft von Politikern. Was steckt dahinter? 

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So viel verdienen die anderen

Erstellt von svb am 1. Mai 2008

Romano ProdiDer Schutz von Daten erscheint zunächst als neuzeitliche Erfindung. Noch bis in die 70er-Jahre gab es keine speziellen Gesetze, die sich darum kümmerten. Sieht man mal davon ab, dass es bestimmte Geheim­haltungs­pflichten schon immer gab. Mangelnde Verschwiegenheit war immer ein Makel, zumindest ein Zeichen von Unprofessionalität. Im Altertum wurden Sklaven die Zungen herausgeschnitten, um sie am Ausplaudern zu hindern. Ein barbarischer Akt, wenn es sich denn nicht doch nur um eine Erfindung oder Ausschmückung handelt, aber datenschützerisch jedenfalls wirkungsvoll.

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