SvB-Blog

Die Freiheit der Meinung setzt voraus, daß man eine hat (Heinrich Heine)

Sonntag 15. Juni 2008

(befragt zu Wirtschaftlage und Armutsdiskussion) Deutschland ist wie eine Leberkässsemmel. Wenn Du die Mittelschicht wegläßt, ist das eine trockene und fade Angelegenheit.
Martina Schwarzmann

 

Geheimtipp: Martina Schwarzmann

Für mich die Entdeckung des Jahres. Was nicht heisst, dass es sie nicht schon länger gäbe – aber als ich das erste Stück von ihr gehört habe, habe ich gedacht „Glücksgriff“. Zitat gefällig? Die schönsten Verwünschungen, die ich je gehört habe:

Aus dem Lied „Voodoo-Gstanzl“:

Ich würde mit dem Espressolöffel Dein Grab ausschaufeln,
das wäre es mir wert.

Ich würde dann sofort mit zum Rauchen aufhören,
um möglichst lang zu leben
aus Angst, Dich im Jenseits wiederzusehen

Wenn Blicke töten könnten,
hätt‘ ich nur noch Augen für Dich!

Am besten, man hört sich das einfach an:

Spätestens, seit ich jetzt zufällig wieder was von ihr gehört habe, weiß ich „Namen merken“. Gleiche Bühne, halbes Jahr später:

Das war auch die Sendung, wo Martina Schwarzmann das gesagt hat, was als Zitat ganz oben über dem Artikel steht. Überlesen? Dann schnell noch mal nach oben scrollen!

Natürlich sagt sie das auf bairisch, das erkennt man nicht in geschriebener Form. Das besondere am Bairischen ist, dass man es annähernd wie Hochdeutsch schreibt. Es sei denn, man schreibt eine dieser affigen Speisekarten mit den „Auf’g’schmoi’zene Broodsubb’n'“ und den „Wuidara’pfandar’ln“. Das sind die Lokale, wo die Halbe 0,4 Liter hat und die Kellnerinnen in Lederhosen rumlaufen. Aber das ist heute

nicht das Thema.

 

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