SvB-Blog

Die Freiheit der Meinung setzt voraus, daß man eine hat (Heinrich Heine)

Prost Mahlzeit!

Erstellt von svb am 19. Mai 2009

auryngold Prost Mahlzeit – das werden sich die Mitarbeiter von Porsche gedacht haben. Gerade noch hatte Porsche sich selbstbewusst Stück für Stück VW einverleibt, da wendet sich das Blatt: VW schluckt Porsche. Das ist auch wieder ein paar Tage her. Sofort hatte ich ein Bild im Kopf, aber es hat ein bißchen gedauert, bis es sich manifestiert hat…

„Auryn“  kennt nur, wer sich rechtzeitig an die „Unendliche Geschichte“ von Michael Ende erinnert, sonst sucht man sich zu Tode nach diesem Motiv. Dafür findet man schnell etwas anderes: Wenn nicht zwei sich gegenseitig fressen müssen, sondern eine Schlange oder ein Drache sich einfach nur selber in den Schwanz beißt, so hat dies ebenfalls einen Namen: Ouroboros (griechisch: Schwanzfresser, vgl. Wikipedia).

Weiterlesen »

Abgelegt unter Schnipsel | Keine Kommentare »

Freie Drinks auf der Titanic

Erstellt von svb am 28. Dezember 2008

„Je mehr einer verdient, desto mehr gibt er ja für Konsum aus“. Das ist zu­nächst mal nur eine Theorie, aber man kann davon aus­gehen, daß das hin­kommt. Die Um­kehrung gilt tri­vialer­weise. Wer kein Geld hat, kann nicht kon­su­mieren. Oder nur be­grenzt. Oder nur für eine be­stimmte Zeit.

In jedem Fall gilt aber: Je weniger konsumiert wird, desto schlechter geht es der Wirt­schaft. Im ersten Schritt trifft es nur die Kon­sum­güter­in­du­strie und den Einzel­handel, aber dann schon sehr bald alle wei­te­ren Wirt­schafts­zweige. Was tut man also, wenn man der Wirt­schaft helfen will?

Man gibt den Leute mehr Geld. Aber wie?

Weiterlesen »

Abgelegt unter Gesellschaft, Steuern | Keine Kommentare »

Gehaltskürzungen

Erstellt von svb am 27. Oktober 2008

Stellen Sie sich vor, Sie arbeiten bei einer Firma, der es nicht sonderlich gut geht. Aber die Firma wird gerettet, wenn Sie auf drei Viertel Ihres Gehalts verzichten. Machen Sie das? Wieso sollten Sie…

Wieso sollte ich? – fragt sich der Bankmanager. Das Rettungspaket des Staats ist zum Greifen nah, aber es ist vergiftet. Wer es in Anspruch nimmt, muss auf Gehalt verzichten. Nun kann man argumentieren, 500.000 € sind immer noch besser als Arbeitslosengeld. Man kann aber auch argumentieren, dass man so ein Paket lieber später als früher abruft.

Weiterlesen »

Abgelegt unter Gesellschaft, Moral | Keine Kommentare »