SvB-Blog

Die Freiheit der Meinung setzt voraus, daß man eine hat (Heinrich Heine)

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Freie Drinks auf der Titanic

Erstellt von svb am 28. Dezember 2008

„Je mehr einer verdient, desto mehr gibt er ja für Konsum aus“. Das ist zu­nächst mal nur eine Theorie, aber man kann davon aus­gehen, daß das hin­kommt. Die Um­kehrung gilt tri­vialer­weise. Wer kein Geld hat, kann nicht kon­su­mieren. Oder nur be­grenzt. Oder nur für eine be­stimmte Zeit.

In jedem Fall gilt aber: Je weniger konsumiert wird, desto schlechter geht es der Wirt­schaft. Im ersten Schritt trifft es nur die Kon­sum­güter­in­du­strie und den Einzel­handel, aber dann schon sehr bald alle wei­te­ren Wirt­schafts­zweige. Was tut man also, wenn man der Wirt­schaft helfen will?

Man gibt den Leute mehr Geld. Aber wie?

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Mehr Wert

Erstellt von svb am 23. Dezember 2008

Die Briten sind der Vorreiter – sie haben die Mehr­wert­steuer gesenkt, um schnell den Leuten mehr Geld in die Hand zu geben. Bei uns ist alles anders. Wir diskutieren noch. Kein Wunder, für Geld­ge­schenke ist kein An­laß, es wird ja nicht mehr gewählt in nächster Zeit. Nun, bei den Briten waren es auch nur lustige 2,5%. Ob das was ausmacht? 

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Bopaboo!

Erstellt von svb am 14. Dezember 2008

Interessanter Ansatz: Was ist Ihnen lieber, jahrelang ins Gefängnis gehen oder ein bisschen Geld bekommen? Triviale Frage, klare Sache, wer so fragt, von dem nimmt man dann lieber doch kein Geld. Ein bißchen ist das in unserer Psyche begründet – je klarer der Fall zu sein scheint, desto misstrauischer wird man. Die Überlegung reduziert sich auf die Frage: wo ist der Haken?

Die Site www.bopaboo.com wirbt jedenfalls mit dem Slogan

stop illegally sharing and start legally selling!

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Penner

Erstellt von svb am 9. November 2008

Es sind schwere Zeiten. Es kann jeden treffen. Gestern war ich noch erfolgreicher Unternehmer, heute schon ein Penner. Obdachslos. Ich verdiene mein Geld mit Pfandflaschensammeln und bin auf Ihre Spenden angewiesen.

Aber ich habe noch Chancen. Zum einen kann ich eine Weiterbildung nach der anderen machen, was mein Einkommen erhöht, zum anderen kann ich in Pennerkämpfen, beim Flaschensammeln, durch Kleinkriminalität und durch Musizieren in der Fussgängerzone so viel Geld verdienen, dass ich irgendwann in einer Villa wohne. Oder ich höre einfach auf zu spielen, denn dann bin ich auch kein Penner mehr und habe auch wieder ein Obdach.

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Gehaltskürzungen

Erstellt von svb am 27. Oktober 2008

Stellen Sie sich vor, Sie arbeiten bei einer Firma, der es nicht sonderlich gut geht. Aber die Firma wird gerettet, wenn Sie auf drei Viertel Ihres Gehalts verzichten. Machen Sie das? Wieso sollten Sie…

Wieso sollte ich? – fragt sich der Bankmanager. Das Rettungspaket des Staats ist zum Greifen nah, aber es ist vergiftet. Wer es in Anspruch nimmt, muss auf Gehalt verzichten. Nun kann man argumentieren, 500.000 € sind immer noch besser als Arbeitslosengeld. Man kann aber auch argumentieren, dass man so ein Paket lieber später als früher abruft.

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