SvB-Blog

Die Freiheit der Meinung setzt voraus, daß man eine hat (Heinrich Heine)

Vergammelter Aufschnitt

Erstellt von svb am 15. November 2009

DBgruenWird man nach umweltfreundlichen Transportmitteln gefragt, wird neben dem Fahrrad schnell auch die Bahn genannt. Zu Recht? Das ökologische Image ist angekratzt. Güter auf die Schiene zu verlagern wird kaum noch gefordert, da die Bahn ihr Netz stark reduziert hat und tagsüber kaum noch Güter befördern kann. Und der Wahn der Bahn, im Per­so­nen­beför­de­rungs­be­reich immer noch schneller und ins­gesamt rendite­stärker zu werden – anstatt komfortabler und zuverlässiger – tut ein übriges dazu.

Aber das ist ja alles kein Problem, wozu hat man Marketing­fach­leute, PR-Spezialisten und Spin-Doktoren. Weiterlesen »

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Schnipsel: Fischig

Erstellt von svb am 8. November 2009

RochenElektrisierende Radiomeldung. Heimgefahren, die Meldung auch via Google gefunden. Der Handel schützt bedrohte Tierarten, zum Beispiel bei welt.de: Dort liest man

Edeka nimmt bedrohte Fischarten aus dem Sortiment

Der Lebensmittelhändler Edeka will keine bedrohten Fischarten mehr anbieten….

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Traritrara, die Post, naja

Erstellt von svb am 14. Juni 2009

postWas es vor 20 Jahren noch auf die Titelseiten der Zeitungen gebracht hätte, geht heute unbemerkt unter: Die Deutsche Post, oder wie auch immer die jetzt heißt, prüft also, ob man nicht Briefe für eine flat rate anbieten könnte. Sensationelle Idee, genaueres steht in der Wirtschaftswoche. Angedacht seien 60 Euro.

Als realistische Jahresgebühr gelten 60 Euro. Unternehmen, die sehr viel versenden, zahlen entsprechend mehr. 

Nun, beim derzeitigen Porto von 0,55 € sind das 109 Briefe pro Jahr, rund alle drei Tage ein Brief. Weiterlesen »

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Freie Drinks auf der Titanic

Erstellt von svb am 28. Dezember 2008

„Je mehr einer verdient, desto mehr gibt er ja für Konsum aus“. Das ist zu­nächst mal nur eine Theorie, aber man kann davon aus­gehen, daß das hin­kommt. Die Um­kehrung gilt tri­vialer­weise. Wer kein Geld hat, kann nicht kon­su­mieren. Oder nur be­grenzt. Oder nur für eine be­stimmte Zeit.

In jedem Fall gilt aber: Je weniger konsumiert wird, desto schlechter geht es der Wirt­schaft. Im ersten Schritt trifft es nur die Kon­sum­güter­in­du­strie und den Einzel­handel, aber dann schon sehr bald alle wei­te­ren Wirt­schafts­zweige. Was tut man also, wenn man der Wirt­schaft helfen will?

Man gibt den Leute mehr Geld. Aber wie?

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